Kacke auf Reisen. In der Dom Rep.

Kacke am Strand von Cabarete. Ich habe Preisschilder aufgeklebt, um den Strandverkäufern ein bisschen Konkurrenz zu machen.

Ach, war das ein schöner Urlaub! Kuschelkacke, meine Familie und ich haben sich zwei Wochen lang an der Nordküste der Dominikanischen Republik erholt. Wie versprochen habe ich fleißig fotografiert und karibische Toiletten erforscht. Seht selbst!

Der Kackblog-Kite.

Die Toiletten waren allesamt eher einfach ausgestattet. Gespült wurde nach amerikanischer Art: Die Schüssel ist stets ungefähr bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Das heißt, man hat erstmal genau im Blick, was man so produziert. Das Abflussloch ist klein und eine untergehende Glückwurst müsste schon senkrecht eintauchen, um sofort zu verschwinden. Betätigt man die Spülung, wird der gesamte Schüsselinhalt mit einem mehr oder weniger kräftigen Sog heruntergespült. Das hat manchmal nicht funktioniert. Dann muss man warten, bis genügend Wasser nachgeflossen ist und das Ganze noch einmal versuchen. Und bei Bedarf nochmals wiederholen (wer Pech hat, verbringt mit dem Spülen Stunden).

Eine typisch dominikanische schlecht belüftete Toilette, heiß und stickig. Aber relativ sauber.

Viele Toiletten haben nur kleine Türen. Wahrscheinlich, damit man in der Kabine nicht erstickt. Oder, falls der verrostete Riegel klemmt, oben oder unten herauskrabbeln kann.

Einfache Türklappen, die sehr praktisch sind. Man sieht sofort wenn besetzt ist.

Eine Besonderheit ist, dass das Klopapier in einen Eimer geworfen werden soll/muss. Warum das so ist, weiß ich nicht. Ob die Rohre verstopfen oder die Klopapierreste beim Abwasser im Meer auffallen könnten, es wird einen Grund haben. Nicht sehr ansehnlich sind die entsprechenden Eimer mit dem Kackpapier. Manch ein Klobesucher macht sich nicht mal die Mühe, das Papier nach dem Benutzen zu Knüllen oder wenigestens mit der benutzten Seite nach unten in den Eimer zu werfen. Dazu kommen dann noch Tampons und anderes Ekelzeugs.

Orange für Damen, Grün für die Herren. Auch mit 3 Promille kann man das noch auseinanderhalten.

Der Eingang zu diesen Toiletten gehört zu einer gemütlichen Strandbar, in der wir manchen Abend verbracht haben. Hier gab es dunkelblaues Klopapier. Aber nur bis zu dem Moment, bis ich endlich daran dachte, abends die Kamera einzupacken. Ab dann war es weiß! Einlagig.

Hier sitzt (bzw. steht) man fast im Freien und bekommt alles mit, was draußen passiert.

Unser Thron im Hotel: American Standard.

Unser Hotelklo hatte eine weitere Besonderheit aufzuweisen: Geräusche. Sofort nach dem Spülen fingen die Leitungen an, ohrenbetäubend zu quietschen. Auch unsere Zimmernachbarn hatten solche Quietschtoiletten. Wenn nachts einer aufgrund Blasenschwäche raus musste, hatten alle was von. Einer musste immer. Der ganze Rum muss ja schließlich wieder raus.

Keinen Müll ins Klo werfen, inklusive Klopapier!

Besichtigung einer Keramikfabrik

Außer Kiten, im Meer baden und am Strand chillen haben wir nicht wirklich viel unternommen. Die Zeit ging leider viel zu schnell vorbei. Einmal waren wir in Santiago de los Caballeros, der zweitgrößten Stadt des Landes, wo wir unter anderem eine Keramikfabrik besichtigt haben.

Toiletten für die "Caballeros" und "Damas". Die Türen könnten auch etwas Farbe vertragen.

Ton ist ein vielseitiges Material.

Schöner Haufen, schnell verformt: Schüsseln kann man immer gebrauchen.

"Montezuma" ist kein passender Name für ein Restaurant. Wird den, der dort speist, Montezumas Rache ereilen?

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
Gekackt von Britt am 3. August 2009 um 06:13 Uhr.
Stichworte: ,


Es wurden schon 4 Kommentare gekackt.

  1. Sven kackte am 03.08.2009 um 22:04 Uhr:

    Oh ja – die Zeitumstellung und die Verdauung. Zuerst Verstopfung und dann Montezuma. Da sind die großen Porzellanschüsseln à la American Standard schon gut :roll:

  2. Ede kackte am 03.08.2009 um 23:58 Uhr:

    “Ton ist ein vielseitiges Material.”

    Hehehe . … ;)

  3. Herrmy kackte am 28.04.2011 um 23:07 Uhr:

    Wie kann man sich sicher vor Montezumas Rache schutzen?
    Ich möchten einen Karibikurlaub machen und suche nutzliche Gesundheitstipps (Bsp.: http://karibikurlaub.de/daten-und-fakten/). Wo könnte ich mehr Infos und Tipps finden?

  4. Dirk kackte am 28.04.2011 um 23:10 Uhr:

    Natürlich beim Arzt Deines Vertrauens. Der kennt Deine Wehwechen und kann Dir am besten prophylaktische Mittel empfehlen.

Einen Kommentar kacken:

;) :| :x :twisted: :roll: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :haufen: :evil: :cry: :arrow: :P :D :?: :? :) :( :!: 8O 8)

Hier steht zwar eine Menge Kacke, aber dennoch behalten wir uns vor einen Kommentar zu löschen, wenn dieser einen eindeutig werblichen Charakter hat, aus unserer Sicht zu vulgär oder einfach nur blöde ist.

vorheriger Beitrag »«
nächster Beitrag »«