Große Überraschung: Der Weihnachtsmann war schon da!

An sich zelebrieren wir hierzulande die weihnachtliche Bescherung ja nach dem Kirchgang, also eher am späten Nachmittag bis frühen Abend. Aber der Weihnachtsmann muss ja an diesem Tag irgendwo anfangen und so gab ich ihm über eine Hand voll Nachtgebete – übrigens nicht knieend vor dem Bett, sondern bequem hockend auf der Schüssel – deutlich zu verstehen, dass er mich ruhig etwas früher besuchen kann. Ich war in diesem Jahr dermaßen artig und fromm, dass er tatsächlich in aller Herrgottsfrühe bei mir auftauchte.

Der arme Mann hat heute wirklich viel Stress und da mir gerade nach einem leckeren Kaffee war, bot ich ihm auch einen an. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass er nach einem Espresso fragt, aber okay, Italien steht sicherlich heute auch noch auf seiner Routenplanung. Jedenfalls plapperten wir ein wenig und ich erzählte, dass ich heute noch einen Weihnachtsartikel für den Kackblog schreiben muss. Das trieb ihm vor Freude fast die Tränen in die Augen und er offenbarte, dass er ein riesiger Kackblog-Fan ist und jeden Tag mitliest. Seine Helferlein, die fleißigen Elfen (keine Wichtel!), schreiben hier im Kackblog immer sehr viele Kommentare. Jetzt wird mir einiges klar!

Und ohne weitere Worte stand der Weihnachtsmann dann auf, drehte sich um und ließ die Hose ein wenig runter. Das war kein dummes Weihnachtsmanngeschwätz, sondern sein Ernst. Ich durfte sogar Fotos machen und fühle mich sehr geehrt. Und ich bin noch total aufgeregt.

Jetzt ist er gerade vor wenigen Minuten wieder mit einem Affenzahn losgefahren. Er stand im Halteverbot vor meiner Haustür, aber um die Zeit ist das Verkehrsüberwachungsamt noch nicht im Einsatz. Und er ist übrigens nicht mit Rentieren oder einem Schlitten unterwegs, sondern mit einem alten Transporter. Logisch, er ist auch ein Logistikunternehmer. Der Affenzahn dient ihm übrigens als Glücksbringer. Früher hatte er eine Rentierpfote, aber das kam nicht so gut an.

Ich wünsche Euch allen – auch im Namen von Britt – kackige Weihnachten, gemütliche Feiertage, eine gute Verdauung des Festbratens, der Gans, der Pute oder was auch immer und eine stressfreie Zeit zwischen den Jahren. Und wer wissen will, warum es “zwischen den Jahren heißt” und damit bei der Silvesterparty klugscheißen will, der kann hier schauen: de.wikipedia.org/wiki/Zwischen_den_Jahren

P.S.: Bei dem Wort Bescherung muss ich irgendwie immer an einen Frisör denken. Ich persönliche beschere mich ja etwa alle zwei Wochen selbst. Bei meiner Kopffrisur bieten sich mir keine wirklichen Alternativen mehr an. :? Ich finde große Geheimratsecken mit längeren Haaren bei Männern furchtbar. Bei Frauen sogar noch furchtbarer.

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Gekackt von Dirk am 24. Dezember 2009 um 04:27 Uhr.
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Es wurden schon 2 Kommentare gekackt.

  1. bibliothek kackte am 24.12.2009 um 13:07 Uhr:

    bei uns in frankfurt taut es. ich wünsche ein schönes weihnachtsfest und ein gutes neues jahr.

  2. Mynios kackte am 24.12.2009 um 12:20 Uhr:

    Scheiß die Wand an! Wo bekommt man so eine Kreativität für so ein Angebot her?

    Happy Feiertage!

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