Function follows Form: Katzenbuckel auf dem Designerklo
Ich weiß ja nicht, ob der Designer dieses Toilettenkonzepts das wirklich so gut durchdacht hat oder ob ich das zu pessimistisch sehe. Diese Schüssel soll als öffentliche Toilette eingesetzt werden. Der Benutzer gleitet von hinten auf die Keramik, was auch Behinderten problemlos gelingen soll. Hm, das mag sein. Aber der Abstieg dürfte dafür umso schwieriger werden.

© Nelson Ayala via thedesignblog.org
Die Knie werden in entsprechende Mulden eingebettet. Aber keine Angst, das ist nicht kalt und hart, sondern mit Polstern versehen. Und dadurch, dass der Benutzer sozusagen Vollkontakt zur Toilette hat, ändert sich dessen Empfinden dazu und man hofft auf ein gesteigerts Sauberkeitsbewusstsein der Einrichtung gegenüber. Das ganze Teil ist dazu noch selbstreinigend.
Wie eingangs erwähnt habe ich da meine Zweifel. Ich möchte mich nicht auf einer Vollkontakttoilette niederlassen. Ich möchte nicht mit einem Katzenbucken kacken – habt Ihr schonmal Katzen beim Kacken beobachtet?. Ich möchte mich optisch davon überzeugen, ob mein Hinterteil sauber ist, indem ich kurz das benutze Toilettenpapier begutachte – und das möglichst ohne mir den Hals zu verdrehen. Und ich möchte mich letztendlich ohne Rückenprobleme von der Toilette wieder erheben können.

© Nelson Ayala via thedesignblog.org
Es tut mir leid, aber bei diesem Konzept hat sich der Designer scheinbar zu sehr auf das Design versteift und die primären Funktionen einer Toilette nicht bedacht. Sehr schade.
via thedesignblog.org, Gizmodo.de
Nachtrag: Wenn ich mir die Grafiken so anschaue, könnte die ganze Toiletteneinrichtung unter einer Sprühwurst sehr leiden. Da nützt auch eine selbstreinigende Toilette nichts.
Gekackt von Dirk am 29. Mai 2009 um 06:09 Uhr.
Stichworte: design, hygiene
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Das ist ein Ducati-Klo! Für Rennfahrer :-)
WOW!!! Was für ein cooles Klo, dass will ich haben
Wunderbarer Blog, gefällt mir ausgesprochen gut.
Weiter so!!!
Liebe Grüße
Tobi
Hi Tobi, vielen Dank für Dein Lob. Machen wir!
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