Frisch gekackt … mit der Pipi-Card durch Venedig
Eine spannende Meldung ging heute durch die Presse: “Pipi machen wird in Venedig teuer”, lautet eine Schlagzeile der Tageszeitung La Repubblica und auch im Focus- und Zeit-Onlineportal war die Tatsache, dass die Klogebühren in der Lagunenstadt drastisch erhöht werden, einen Beitrag wert.
Sparen können Touristen, wenn sie ihren Klo-Gang so wie andere Eintrittskarten oder Fahrscheine vorab im Internet reservieren. Dann wird es ein bisschen günstiger. (Hallo? Woher weiß ich zu Hause schon, wie oft ich unterwegs müssen muss?) Venedig hat jedenfalls kein Geld mehr, weder für die Kirchen noch für die Kanäle. Bei den mehr als 21 Millionen Besuchern jährlich müsste doch noch was zu holen sein. Wer als Tourist in der Nebensaison (also nicht während des Karnevals!) ein öffentliches Klo aufsucht, seine Bedürfnisse aber bereits zuvor einkalkuliert und online bezahlt hat, für den kostet die Sitzung nur 1,50 Euro. Die Venezianer selbst haben ein vorab bezahltes Benutzer-Abo der Stadt, die Pipi-Card. Können sie damit auch Bonusmeilen sammeln? Oder 10 Monate zahlen, 12 Monate lang kacken? Gibt es eine Geld-zurück-Garantie falls das Klopapier alle ist? … Das Konzept könnte noch ausgebaut werden.
Wer will, kann natürlich auch ein paar Hilfsmittel auf die Venedig-Reise mitnehmen: die Pipi-Bottle oder, für Damen besser geeignet, jonhy wee.
Gekackt von Britt am 23. Januar 2009 um 21:01 Uhr.
Stichworte: italien, öffentliche toiletten
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Die Abzocke mit den Strandliegen reicht anscheinend nicht…
Mich wunderts das überhaupt noch Leute Urlaub in Italien machen…
Mlg
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