Ein Gedicht: Auszug in die Grube
Als echte Germanistin kennt sich unsere Fäkalpoetin Sabrina natürlich bestens mit Gedichten aus und gibt auch heute wieder zum Wochenstart eines davon preis. Auf geht’s!
Auszug in die Grube
von Sabrina KaczmarekUnlängst bin ich losgezogen – mit dem Bollerwagen
Kaum noch Schnaps und keine Drogen – voller Unbehagen,
Schmiss ich mich in eine Grube – oder war’s ein Graben?
Wie gern wär ich in meiner Stube – und würd mich dort laben.
Die Stube kann man nicht mehr nutzen – es war mein Verschulden,
So viele Jahr müsst’ man sie putzen – das würd keiner dulden.
Denn ich hab, das sollt Ihr wissen – denn ich bin verwegen,
Die ganze Stube vollgeschissen – Ich wollt Eier legen.Und die Moral von der Geschicht:
Hühner brüten – Menschen nicht!
Dieses Gedicht macht mich nachdenklich. Ich muss noch einkaufen. Wenn Ihr Buchverleger wärt und würdet frische, junge, unverbrauchte Talente suchen, könntet Ihr uns schreiben und wir täten den Kontakt zu Sabrina herstellen, weil sie gerne ihre Gedichte auf Papier veröffentlicht gehabt hätte. “Hätte, hätte, Bumsplakette” sagen wir dazu.
Hinweis auf das Urheberrecht: Verfasser und geistiger Urheber dieser Zeilen ist Sabrina Kaczmarek, d.h. Weitergabe und Veröffentlichung nur mit ihrem Einverständnis.
Wie auch an den vergangenen zwei Montagen gibt’s heute zum guten Start in die Woche ein Gedicht von Sabrina, die mit wirklich tolle Gedichte schreibt. Ungewöhnlich, aber toll. Da passen Jambus und Metrum und man könnte direkt ein Marschlied daraus machen. So wie ich Sabrina aber mittlerweile einschätze, wäre das nicht ihre Musik.
Ode an mein Lieblingstier
von Sabrina KaczmarekKlistier, Du schönes Instrument
auch wenn durch Dich der Anus brennt
fühl’ ich mich nach dem Spülen wohl
so reinlich und von innen hohl.
Was mich durch Dein Tun bereichert
ist, dass es mich auf Wunsch erleichtert,
Du machst mich frei von dem Ballast,
den man – wenn man dünn ist – hasst.
Denn unentleert – das ist doch klar -
nehm ich die Waage böser wahr,
weil all der Scheiß, den man so frisst
dann noch in den Gedärmen ist.
Wichtig ist – ich kann’s Euch sagen -
ihn VOR dem Wiegen rauszujagen,
und diese Jagd erledigt mir
an jedem Morgen mein Klistier.
Mein Lieblinxtier – aus diesem Grund -
ist das KLIStier – und nicht der Hund.Und die Moral von der Geschicht:
Wiegen vor dem Schiss geht nicht!
Nein, jetzt weiß ich es: Kein einfaches Marschlied, sondern im American Army Style morgens beim Frühsport in der Kaserne. Falls hier also zufällig ein US-Soldat mitliest und neue Texte für seine Truppe braucht, stellen wir den Kontakt zu Sabrina gerne her.
Hinweis auf das Urheberrecht: Verfasser und geistiger Urheber dieser Zeilen ist Sabrina Kaczmarek, d.h. Weitergabe und Veröffentlichung nur mit ihrem Einverständnis.
Gekackt von Dirk am 6. Dezember 2010 um 06:21 Uhr.
Stichworte: gedichte, lyrik






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