“Dies ist Herr Twiss, auf den ich piss’”
Es war einmal ein Schriftsteller namens Twiss. Er ließ im Jahre 1776 einen Reisebericht über Irland drucken, in dem er über die armen Irländer viel Übles schrieb. Die Iren rächten sich auf ihre Weise. Sie produzierten serienweise Nachtgeschirr mit der Inschrift “Come, let us piss on Mr. Twiss”, dazu sein Bildnis mit offenem Mund auf den Boden, fertig. Rache ist gelb!
Nur wenige Jahre später wurde es in Deutschland Mode, Nachttöpfe mit Sprüchen oder Malereien zu verzieren. Sehr beliebt waren übrigens auch eingelegte Spiegel auf dem Topfboden. Doch das nur am Rande. Hauptsächlich wurden vaterländische Verse und Porträts gehasster Persönlichkeiten, zum Beispiel Napoleon, für die Gestaltung benutzt. Viel später, im Ersten Weltkrieg, sind Nachttöpfe mit der Inschrift “Gott strafe England” aufgetaucht. Politischer Kampf auf dem Grund der Sanitärkeramik!
Den alten Brauch habe ich nun mal in die heutige Zeit übersetzt, und da ist sicher für jeden etwas dabei:





Gekackt von Britt am 24. September 2009 um 06:18 Uhr.
Stichworte: bräuche, politik, sprüche
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Wie Adolf Hitler sitz ich hier,
die braunen Massen unter mir.
@Ulf, hast Du das von Deinem Klo abgelesen oder selbst gedichtet?
Hm, und welche Botschaft verbirgt sich hinter dem Schneewittchen aus dem Film “Keinohrhasen”?
Keine Ahnung, so einen Scheiß kenne ich nicht
Ich hab den Film auch nicht gesehen, muss also auch passen.
@Britt: Das stand in einer Tür auf unserem Schulklo. Zumindest noch Ende der Achtziger….
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