Die Neuerfindung des Händetrocknens
Als ich neulich in Port de Pollenca im edlen Restaurant Stay die Toilette aufsuchte, erwartete mich neben dem Waschbecken in Hüfthöhe ein ungewöhnlicher Händetrockner. Ich habe dort meine Hände reingehalten und in Windeseile waren sie trocken gepustet. Genial! Bei diesen Gebläsedingern war ich immer skeptisch, weil sie durch die warme Luft angeblich ein für Bakterien reizvolles Klima erzeugen. Also habe ich mir das Teil mal genauer angeschaut und ein bisschen recherchiert.

Turboschnelles Händetrocknen
Das Gerät heißt Airblade und stammt aus der Ideenschmiede von Dyson, das sind die mit den Staubsaugern ohne Beutel. Aha, da wird mir klar, woran mich der Luftstrom erinnert hat. Es war ein bisschen wie die Hand an die Staubsaugeröffnung halten. Oder: Mit dem Auto in der Waschstraße, wenn ganz zum Schluss die Wasserperlen wie mit einem unsichtbaren Scheibenwischer verschwinden. Der Airblade-Luftstrom wischt mit 644 km/h die Nässe von den Händen. In nur 10 Sekunden!
Die ungeheizte Luft wird durch einen 0,3 mm breiten Spalt geführt. Eine Luftfiltrierung entfernt über 99,9 Prozent der Bakterien aus der Luft, bevor diese auf die Hände geblasen wird. Ich bin begeistert über soviel Effizienz! Endlich ein Händetrockner, der funktioniert und bei dem ich nicht – ungeduldig wie ich manchmal bin – eine halbe Minute davorstehe und mir dann doch genervt die Hände an der Hose trocken reibe.
Mehr erfahren unter www.dyson.com
Gekackt von Britt am 29. Dezember 2008 um 06:26 Uhr.
Stichworte: hygiene, technisches
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644 km/h?
Noch alle Finger dran?
Ja, Moment, ich zähl schnell durch … Alle 9 noch dran
Die Dinger gibt es auch in vielen Kaufland-Filialen. Finde die auch spitzenmäßig!
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