Die Felsen glasieren

Dirk fragte mich kürzlich, wie und vor allem wo eigentlich Bergsteiger kacken. Naja, da gibt es schon einige Möglichkeiten.

Bei meinem letzten Streifzug durch die idyllische Bergwelt der Alpen kam mir dann unweigerlich eine Stelle aus meinem (Fast-) Lieblingsbuch in den Sinn. Eine Anleitung, wie man “einen Felsen glasiert”. Dabei handelt es sich um eine spezielle Technik, die bei passenden äußeren Bedingungen dafür sorgt, dass die Sonne als Verbrennungsofen die Hinterlassenschaften trocknet und der Wind sie in die Täler weht.

Kuschelkacke beim Bergsteigen, leider ohne Sonne.

Das Felsen glasieren geht so: Man sucht sich abgelegenes Plätzchen auf einem Felsen, wo sich richtig schön die Sonne draufknallt. Außerdem braucht man einen flachen Stein als Spachtel. Nach dem Kacken wird die Kacke dünn auf dem Felsen verschmiert. Ähnlich wie beim Kuchen glasieren. Ganz dünn und gleichmäßig (auf die Finger aufpassen!).

Dann kommt die Sonne zum Einsatz, die hoffentlich den ganzen Tag scheint. Die ultravioletten Strahlen backen den Kackkuchen bis alle Feuchtigkeit raus ist. Zurück bleibt ein krümeliger Rest, den der Wind fortträgt. Wenn das mal kein Happy End ist! Vom Winde verweht …

Gelesen in “Basiswissen für draußen, How to shit in the Woods” von Kathleen Meyer

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Gekackt von Britt am 17. Juni 2009 um 06:37 Uhr.
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Es wurden schon 2 Kommentare gekackt.

  1. Marc kackte am 17.06.2009 um 07:13 Uhr:

    Jetzt weiß ich auch, warum man die Österreicher auch gerne Schluchtenschei… nennt. ;-)

  2. Dirk kackte am 17.06.2009 um 09:11 Uhr:

    @Britt: Danke für die ausführliche Antwort. :D

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