Der Spanier, die Oliven und der Stuhl

Es war einmal ein netter Abend beim heimischen Spanier mit einigen Freunden. Irgendwie hatten alle noch reichlich Kohldampf und bestellten sich lecker Essen. Da ich kurz zuvor zu Abend gegessen hatte, verzichtete ich auf eine weitere üppige Mahlzeit. Nunja, die Speisen meiner Freunde regten aber schon meinen Appetit an und so entschied ich mich, eine Portion Oliven für mich zu bestellen.

Die Portion kam auch recht schnell, entpuppte sich aber als eine Riesenportion schwarzer Oliven. “Die anderen werden schon mitessen.”, dachte ich mir und verspeiste das erste Dutzend.

Nö, meine Freunde waren nicht scharf auf Oliven und ich genoss meine Tapas-Portion.

Nach einer Weile war meine Schüssel zur Hälfte geleert und ich legte eine Pause ein.
Und weiter. Das letzte Pfund erwies sich als schwierig, aber man will vor seinen Freunden ja auch nicht als Versager da stehen und macht gute Miene zum bösen Spiel. Was heißt “bösen Spiel”? Lecker waren die Oliven schon. Nur eben reichlich und sehr ölig.

“Ölig” ist übrigens das Stichwort zum Ende der bisher wohl eher langweiligen Geschichte. Mein Morgenstuhl am nächsten Tag war dermaßen schwarz und dabei so ölig, dass er beim Rausflutschen nur zart meine Rosette streichelte. Toller Fettstuhl, ehrlich. Und es blieb auch nix hängen, sodass einmal Abwischen genügte. Das nennt man im Fachjargon übrigens Glücks- oder Sauberwurst. Und das ging den ganzen lieben langen Tag so. Das Geld, das ich abends zuvor in die Oliven-Tapas investierte, hatte ich zum kleinen Teil durch den geringen Klopapierverbrauch wieder reingeholt.

Fazit: Dank des kleinen Hungers konnte ich tags darauf Papier sparen.

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Gekackt von Dirk am 21. November 2007 um 18:19 Uhr.
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  1. Sven kackte am 22.11.2007 um 00:19 Uhr:

    Klingt ja wie die neue Öko – Variante für den Verdauungstrakt. Erinnert mich an die neuerdings sehr beliebten Anhänge an @-Mails: “Rette einen Baum – nicht drucken, wenn nicht unbeding notwendig” oder so ähnlich.
    Warum eigentlich? Eine unnötig ausgedruckte Mail könnte man doch nochmal nutzen …. zumindest wenn´s glatt und unproblematisch ist wie oben beschrieben.
    Ergo: Schwarze Oliven und unnötig ausgedruckte Mails ergänzen sich prima. Der Biologe sagt: Symbiose oder “Oliven und @-Mails sind Symbioten”.
    Bionik creates Synergie

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