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Der britische Schlüsselkacker

Die Party ist voll im Gange und der Alkohol fließt in Strömen. Und dann meinen ein paar Freunde, dass es nun reicht, man genug gebechert hat und wollen einen nach Hause bringen. Das ist immer genau dann, wenn man selbst die Party gerade am besten findet und noch ewig weiterfeiern möchte.

Ein 18-jähriger britischer Student befand sich vor einigen Wochen in eben jener Situation und verschluckte kurzerhand im Rausch seinen Haustürschlüssel. Naja, seine Kumpels konnten ihn dann tatsächlich nicht nach Hause bringen. Er übernachtete dann eben bei einem dieser Kumpel und konnte sich am nächsten Morgen an rein gar nichts mehr erinnern. Als sein Kommilitone ihm die Geschichte mit dem Schlüssel erzählte, dachte er an eine Verarsche, ließ sich aber dann doch zu einem Besuch im Krankenhaus überreden, wo eine Röntgenaufnahme Gewissheit brachte: Der verschluckte Schlüssel war eindeutig zu erkennen!

Der noch leicht alkoholisierte Student war fassungslos und musste einfach nur lachen. So absurd war die ganze Situation. Auch die Ärzte konnten sich ein Grinsen nicht verkneifen.

Er holte sich von seinem Nachbarn einen Ersatzschlüssel und ging an diesem Tag ganz normal in die Uni. Und 31 Stunden später kam der fünf Zentimeter lange Schlüssel auf ganz natürlichem Wege wieder zum Vorschein. Er hatte dabei echt Glück, dass sich das Teil sowohl beim Verschlucken, als auch beim Stuhlgang nicht querstellte.

Der Schlüssel hängt nach einer ausgiebigen Reinigung und Desinfektion wieder am Schlüsselbund und muss hoffentlich nie wieder unter einem Alkoholrausch seines Besitzers leiden.

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Es wurden schon 6 Kommentare gekackt.

  1. Ulf kackte am 20.03.2008 um 13:08 Uhr:

    Das ist gar nicht so gefährlich. Als ich während der Ausbildung auf der Kinderstation warf, hatten wir einen Knaben, der irgendwie eine Stecknadel verschluckt hatte. Kein Problem: Solche Dinge drehen sich immer mit dem stumpfen Ende nach vorne. Dreimal täglich Sauerkraut, und nach eineinhalb Tagen fanden wir das gute Stück in seinem Häufchen.

    Gefährlicher sind Scherben oder Weichplastik (das durch die Magensäure hart wird)

  2. Britt kackte am 20.03.2008 um 14:30 Uhr:

    Ich hab auch schon viele komische Sachen verschluckt. Als Kind hatte ich eine ausgeprägte orale Phase. Einmal wurde ich von einem panischen Lehrer sogar mit dem Notarztwagen aus der Schule ins Krankenhaus geschickt, weil ich ein Teil von meinem Kugelschreiber runtergeschluckt habe. Dort haben sie auch nur gelacht und ich musste zwei Tage lang warten und Häufchen durchwühlen ;-)

  3. Dirk kackte am 20.03.2008 um 15:16 Uhr:

    Und dann? Hast Du den Kuli wieder zusammengebaut?

    Ich erinnere mich, dass ich als kleiner Bub eine Freundin hatte, die sich alles in die Nase steckte. Aber so richtig tief. Aber ich konnte das nie verstehen.

  4. Britt kackte am 20.03.2008 um 17:55 Uhr:

    Klar, das ist bis heute mein Lieblingskuli! Und ich lasse ihn regelmäßig durch meinen Verdauungstrakt wandern. ;-) Es verhält sich damit so ähnlich wie mit dem Katzenkotkaffee.

  5. Ulf kackte am 20.03.2008 um 18:57 Uhr:

    Das heißt, er schmeckt dann noch aromatischer mit einem Hauch von Schokolade?

  6. Dirk kackte am 20.03.2008 um 20:29 Uhr:

    Und… ääh… in welcher Farbe schreibt er nun?

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