Zum Abschied des Jahres gibt’s noch ein wenig Poesie, die uns unser Leser Toni Felfe schickte. Vielen Dank dafür und einen guten Rutsch. Anmerkung für Klugscheißer: Eigentlich müssten wir uns ja guten “Rosch” – also einen guten Anfang des Jahres – wünschen. Kommt aus dem Jiddischen/Rotwelschen, Info unter de.wikipedia.org/wiki/Rosch_ha-Schana. :idea:

Ein D-Zug fährt von Dresden nach Preußen – Bayern – Württemberg und wieder zurück nach Sachsen. Im Klosett befindet sich der bahnamtliche Vermerk: “Die Benützung des Klosetts ist nur 5 Minuten gestattet.”

Das gibt einem Preußen zu folgendem Vers Anlass:
Wer hier mal wat verrichten will,
der möge sich mal sputen.
Die Bahnverwaltung gönnt ihm nur
zum Kacken fünf Minuten.

Ein Bayer schreibt darunter:
Wer diesen Vers geschrieben hat,
der ist gewiss aus Preißen.
Denn wer nicht viel zu Fressen hat,
hat auch nicht viel zu scheißen.

Ein Schwabe verstieg sich zu folgendem Vers:
Wer aber dies geschrieben hat,
das isch gewiss a Bayer,
die fressa und de saufa viel
und scheißen wia die Reiher.

Darunter schreibt ein Sachse:
Seht hier die Deutsche Einigkeit,
hier tut es sich beweisen,
den einen gönnen’s fressen nicht,
den anderen nicht das Scheißen.

Den Schlussvers macht ein Österreicher:
Wer Freud’ und Eintracht sehen will,
der braucht nicht weit zu wandern,
in unserem schönen Österreich,
scheißt einer auf den anderen.


Gekackt von Dirk am 31. Dezember 2010 um 06:00 Uhr.
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Es ist ja landläufig bekannt, dass der Mensch zur gesunden Verdauung seine Mahlzeiten auf den ganzen Tag in kleine Portionen aufteilen sollte, um den Magen-Darm-Trakt nicht zu sehr zu belasten, aber ihm immer was zum Verarbeiten zu geben.

Und das sollte gut geplant mit einem Frühstück am Morgen beginnen, denn diese Mahlzeit bringt Körper und Geist in Schwung. Nachweislich bringen wir unsere Höchleistungen am Morgen und da sollten wir unseren Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgen.

Anmerkung für Klugscheißer: Der Begriff Frühstück reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück und bezeichnet das früh am Morgen gegessene Stück Brot.

Man muss sich das mal logisch überlegen: Nachts verbraucht unser Körper zwar weniger Energie, aber er verbaucht halt welche. Und das über einige Stunden. Da muss der Kohlehydrat-Speicher angezapft werden und genau den gilt es morgens wieder zu füllen. Aber nicht durch die schiere Masse, sondern besonnen, genüsslich und in Ruhe.

Ernährungswissenschaftler haben herausgefunden, dass das Frühstück etwa 1/4 des täglichen Energie- und Nährstoffbedarfs ausmachen sollte. Das sind so in etwa 500 bis 700 Kilokalorien. Und abwechslungsreich sollte es ein. Also eine gute Mischung aus Getreide, Obst, Milch, Brot/Brötchen, Käse, Joghurt/Quark und natürlich Wasser oder einem Fruchtsaft als Getränk. Es darf auch Kaffee oder Tee sein, aber keine größeren Mengen davon.

Ein Früchtemüsli aus Vollkorngetreide bietet sich als Frühstück sehr gut an, da hier Keim und Randschichten mit verarbeitet sind und wertvolle Ballast- und Mineralstoffe enthält. Die Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an und gleichen den Cholesterinspiegel aus. Außerdem enthält Getreide komplexe Kohlenhydrate, die der Körper nur langsam abbauen kann und den daraus entstandenen Zucker ebenso langsam ins Blut abgibt. Es findet keine Unterzuckerung statt und wir fühlen uns länger satt. Gut.

Und wir sollten uns für das tägliche Frühstück Zeit nehmen. Eine Zeitung dabei lesen, einen Artikel für den eigenen Blog schreiben oder mit der Familie plaudern. Oder von mir aus auch das Frühstücksfernsehen eines spontan ausgewählten Senders schauen. Ist ja eh überall das gleiche zu sehen. Auch die Regelmäßigkeit ist eine wichtige Komponente, denn unser Körper braucht feste Zeiten, nach denen er sich richten kann, um die geforderte Leistung zu bringen. Damit kann man gut starten und kommt wunderbar durch den Tag.


Gekackt von Dirk am 28. Dezember 2010 um 06:43 Uhr.
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Ich frage mich manchmal, wer solchen Menschen ins Gehirn geschissen hat oder welche bewusstseinverändernde Mittel sie genommen haben, wenn sie sich die unten gezeigten Tattoos auf ihr Hinterteil stechen lassen. Das Schlimme ist aber, dass es offensichtlich Tätowierer gibt, die die Kundenberatung als letzten Punkt ihrer Serviceleistung sehen. Wenn da einer kommt und will einen Schmetterling auf dem Arsch, ja, das klingt ersteinmal okay. Aber wenn der Arsch dann zum Schmetterling wird und ganz andere Dimensionen annimmt, sollte der Farbstecher mit künstlerischem Anspruch doch was sagen. Gut, der Kunde entscheidet letztendlich, auch wenn er riesige Pupillen und ein breites Grinsen hat.

Andererseits kann dieser Herr mit dem Arschschmetterling (für mich sieht das nach einem Männerarsch aus) sagen, dass er ist und kann das auch noch sichtbar beweisen. :roll:

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Gekackt von Dirk am 26. Dezember 2010 um 06:47 Uhr.
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Für den Weihnachtsschiss

Ready for Christmas? Dann kann es jetzt losgehen und wir erklären hiermit die tollen Tage für eröffnet!

Wir wünschen Euch eine kuschelige Zeit, ganz egal wie hoch der Schnee auch liegen mag. Wir wünschen Euch, dass Ihr dort feiern könnt, wo Ihr gerne feiern würdet, fette Weihnachtsgänse, einen geschmeidigen Stuhlgang und vor allem, dass die Rute nicht so schmerzt! Bei Tannenduft und Kerzenschein möge alles friedlich sein :)

Britt & Dirk


Gekackt von Britt am 24. Dezember 2010 um 07:04 Uhr.
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Wisst Ihr, was heute nacht um 0:38 Uhr war? Klar, es war dunkel! Und es war relativ kalt. Es war aber auch ein astronomisches Ereignis. Nämlich die Wintersonnenwende. Für mich ein Grund zum Aufatmen, denn jetzt werden die Tage wieder länger. Es fühlt sich fast schon an wie Frühling!

Naja, ein paar Wochen sind es ja noch und bis es soweit ist, habe ich einen Tipp, wie der gepflegte Klogang in frostigen Zeiten trotz niedriger Temperaturen für angenehm heiße Schenkel sorgt. Die beheizbare Klobrille macht’s möglich!

Stecker in die Steckdose und los geht’s! In wenigen Sekunden ist die Brille aufgewärmt. Es gibt zwei einstellbare Wärmeprogramme und fünf verschiedene Wärmestufen. Von durchgehend beheizt mit einem monatlichen Stromverbrauch von ca. 1,40 EUR bis sparsam.

Die beheizbare Klobrille ist zum Beispiel erhältlich über amazon. Wir freuen uns auf Erfahrungsberichte!


Gekackt von Britt am 22. Dezember 2010 um 07:24 Uhr.
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Naschen und Kacke klingt zusammen erstmal komisch. Passt nicht. Aaaaaber, moderne Süßigkeitenerfinder scheint das Thema zu inspirieren, wie die folgenden Beispiele zeigen. Und ich vermute, es gibt Menschen, die so etwas kaufen.

1. Kleine süße Pümpellutscher, die ich in eine Kloschüssel voller Brausepulver tauche, um sie dann genüsslich abzulutschen . Yummy!

2. Knusprige, täuschend echt aussehende Schafköttel. Wahlweise auch von Elch oder Hase oder was auch immer.

3. Die Chocka-Ca-Ca-Windel. Geeignet als hübsches Geschenk für frischgebackene Eltern. Oder zum selberwickeln.

Santa Poop

4. Santa Poop, ein Klassiker unter den Bonbonspendern. Fast schon ein bisschen bieder.

(via Candyaddict )


Gekackt von Britt am 17. Dezember 2010 um 07:43 Uhr.
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Wer hängt denn heutzutage noch Kugeln an den Weihnachtsbaum? Und warum überhaupt Kugeln? Jetzt ernsthaft: Kann mir einer erklären, was diese glänzenden Kugeln am Baum sollen?

Diese nichtglänzende und unförmige Kugel ist kaufbar ohne irgendeinen Provisionkram für uns bei www.amazon.com/Yule-Poop-Christmas-Ornament-Lovers/dp/B004AYGR5O/

Und diese beiden Ärsche kann man sich auch an den Baum hängen. Kneift man sie, kommen Furzgeräusche raus. Ich finde sowas tatsächlich immer noch witzig und würde mir das an Weihnachten echt an den Baum hängen, wenn ich einen haben täte.


Gekackt von Dirk am 15. Dezember 2010 um 07:07 Uhr.
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Hachja, jetzt sind wir schon mitten in der Weihnachtszeit. Es duftet nach allerlei Kram, den ich nicht mehr auseinander halten kann und überall blinken bunte Lichtchen, dass ich ständig Angst habe, einen epileptischen Anfall zu erleiden. Man liest ja immer, dass das auch von so viel Lichterzeug kommen kann. Jedenfalls dürfen wir uns heute zum letzten Mal über ein Gedicht von Sabrina freuen und möchten uns an dieser Stelle nochmal bei ihr für ihre fäkalpoetischen Ergüsse bedanken. Und “Ergüsse” ist genau das Stichwort für ihre heutigen Reime.

Bio-Kost
von Sabrina Kaczmarek

Oh nanu! – mein Onanat
Es kam zu früh – vor dem Salat
Jetzt hab’ ich nichts mehr zum Dessert
Doch brauch’ dafür kein Dressing mehr
Ein wenig Salz – ein Schuss Zitrone
Dann schmeckt das Ganze gar nicht ohne!
Auch wenn das Dressing Fäden zieht
Find ich, Substanzen aus dem Glied
Sind günstig und auch schnell zur Hand
Was brauch’ ich dann noch Milch und Schmand?
Und weil ich mich gern selbst versorg’
Mir nicht gern was beim Nachbarn borg’
Scheiß ich mir jetzt – durch festes Pressen
Noch ein schönes Mittagessen!
Satt wird man heut – so leicht wie nie -
Mit Stuhlgang und durch Onanie!

Und die Moral von der Geschicht:
Supermärkte brauch ich nicht!

Wir wären nicht die Kackblogger, wenn wir nicht auch Klugscheißer wären. :mrgreen: Der Begriff der “Onanie” hat seinen Ursprung in der Bibel. Im Alten Testament, 1. Buch Moses (Genesis, aber damals noch ohne Phil Collins), Kapitel 38, Satz 8-10: “Da sprach Juda zu Onan: Gehe zu deines Bruders Weib und nimm sie zur Ehe, dass du deinem Bruder Samen erweckest. Aber da Onan wusste, dass der Same nicht sein eigen sein sollte, wenn er einging zu seines Bruders Weib, ließ er’s auf die Erde fallen und verderbte es, auf dass er seinem Bruder nicht Samen gäbe. Da gefiel dem Herrn übel, was er tat, und er tötete ihn auch.”

Und weil der gute Mann Onan hieß, sich aber nicht mit der Frau seines verstorbenen Bruders vergnügen wollte, sondern auf den Boden wichste, sagen wir heute Onanie. Zum Glück hieß der damals nicht Stefan (jetzt kurz nachdenken, Transferarbeit ist gefragt).

Hinweis auf das Urheberrecht (des Gedichtes, nicht des Bibelverses!): Verfasser und geistiger Urheber dieser Zeilen ist Sabrina Kaczmarek, d.h. Weitergabe und Veröffentlichung nur mit ihrem Einverständnis.


Gekackt von Dirk am 13. Dezember 2010 um 06:52 Uhr.
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Dumm kann man sein, man muss sich nur zu helfen wissen, pflegte meine Urgroßmutter zu sagen. Daran denke ich immer, wenn ich Bilder wie diese sehe. Not macht erfinderisch ;)

via There I fixed it


Gekackt von Britt am 12. Dezember 2010 um 07:31 Uhr.
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Jetzt haben wir mittlerweile weit über 1.000 Artikel geschrieben – eine ganze Menge Scheiße – und da finde ich es einfach schade, wenn wirklich tolle Artikel aus alten Tagen im Archiv versauern, wo sie doch Euch alle zu großartigen Klugscheißern machen können. Also lest aufmerksam weiter und schon habt Ihr bei der nächsten Stehparty ein tolles Gesprächsthema. Ich studiere nebenher und kein Witz: Ich habe das einer Kommilitonin während der Vorlesung erzählt und sie bekam dabei einen Lachflash. Hat Spaß gemacht. :mrgreen:

In der S-Bahn, im Kino oder am Bankschalter, überall kann es einen unerwartet treffen und abhängig von der Intensität bemerkt es keiner der umstehenden Menschen oder aber es wird äußerst peinlich: Der gemeine Furz!

Wer kennt das nicht: Man hat so einen Blähtag hinter sich, nutzte jeden Moment an der frischen Luft, um den rumorenden Därmen Erleichterung zu verschaffen, aber irgendwann kommt der Augenblick, an dem ein unerwarteter Überdruck einfach so verpufft. Und natürlich genau dann, wenn man nicht alleine, wohlmöglich sogar mit vielen Menschen zusammen in einem Raum ist. Das Geräusch kann man vielleicht durch einen spontanen Hustenanfall übertönen, aber der Geruch zieht unweigerlich von Dannen. Mit etwas Pech war es einer dieser warmen Fürze, die am extremsten riechen. Kann man eigentlich Gerüche messen? Wenn ja, wie?

Die wissenschaftliche Einheit für Gerüche heißt “Olf” (von lateinisch olfacere = riechen). Ein durchschnittlicher Mensch mit einer Hautoberfläche von 1,8 m², der 0,7 Bäder am Tag nimmt, riecht beim Sitzen mit der Intensität von 1 Olf.

Vergleichswerte:
starker Raucher = 25 Olf
Athlet nach dem Sport = 30 Olf

Die Qualität eines Geruchs wiederum wird in Dezipol berechnet. Ein Dezipol erechnet sich aus der Luftverunreinigung von 1 Olf pro 10 Liter reiner Luft pro Sekunde.

In einer Formel ausgedrückt lautet das:

Kennt Ihr die Bettfürze, die im Winter erst angenehm wärmen und dann irgendwann die Bettdecke nach oben und Euch mit geschätzten 100 Olf direkt in die Nase ziehen? Die Decke einmal kurz gelüftet, der Stinker ist verschwunden, aber man wünscht sich doch irgendwie die wohlige Wärme zurück…

Die Antwort lautet also ja, man kann Fürze messen, allerdings schießen die ja nur an einer Körperöffnung ins Freie und ziehen recht schnell von dannen. Das heißt wiederum man kann sie nur ganz kurz messen, so lange sie sich in unmittelbarer Nähe zum beolften Menschen befinden. Danach ist Schluss mit Furz-Olf und es gilt wieder der normale Körpergeruch.


Gekackt von Dirk am 10. Dezember 2010 um 06:20 Uhr.
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