Wie auch an den vergangenen zwei Montagen gibt’s heute zum guten Start in die Woche ein Gedicht von Sabrina, die mit wirklich tolle Gedichte schreibt. Ungewöhnlich, aber toll. Da passen Jambus und Metrum und man könnte direkt ein Marschlied daraus machen. So wie ich Sabrina aber mittlerweile einschätze, wäre das nicht ihre Musik. ;)

Ode an mein Lieblingstier
von Sabrina Kaczmarek

Klistier, Du schönes Instrument
auch wenn durch Dich der Anus brennt
fühl’ ich mich nach dem Spülen wohl
so reinlich und von innen hohl.
Was mich durch Dein Tun bereichert
ist, dass es mich auf Wunsch erleichtert,
Du machst mich frei von dem Ballast,
den man – wenn man dünn ist – hasst.
Denn unentleert – das ist doch klar -
nehm ich die Waage böser wahr,
weil all der Scheiß, den man so frisst
dann noch in den Gedärmen ist.
Wichtig ist – ich kann’s Euch sagen -
ihn VOR dem Wiegen rauszujagen,
und diese Jagd erledigt mir
an jedem Morgen mein Klistier.
Mein Lieblinxtier – aus diesem Grund -
ist das KLIStier – und nicht der Hund.

Und die Moral von der Geschicht:
Wiegen vor dem Schiss geht nicht!

Nein, jetzt weiß ich es: Kein einfaches Marschlied, sondern im American Army Style morgens beim Frühsport in der Kaserne. Falls hier also zufällig ein US-Soldat mitliest und neue Texte für seine Truppe braucht, stellen wir den Kontakt zu Sabrina gerne her.

Hinweis auf das Urheberrecht: Verfasser und geistiger Urheber dieser Zeilen ist Sabrina Kaczmarek, d.h. Weitergabe und Veröffentlichung nur mit ihrem Einverständnis.


Gekackt von Dirk am 29. November 2010 um 06:49 Uhr.
Stichworte: , ,
2 Kommentare »

… fährt eine aus Karlsruhe

:)


Gekackt von Britt am 27. November 2010 um 22:38 Uhr.
Stichworte: , ,
Schreibe den ersten Kommentar! »

Eng, enger, U-Boot… Ich bin in Peenemünde und besuche das “weltgrößte” U-Boot-Museum. Worauf sich der Superlativ bezieht ist mir nicht ganz klar. Weltgrößtes U-Boot oder weltgrößtes Museum?

Egal. Eigentlich interessieren mich (wie immer!) nur die Toiletten. Die sind auch eng. Richtig eng. Der schmächtige Plastikmatrose täuscht durch seine lässige Beinhaltung großzügige Raumverhältnisse nur vor! Es gibt 3 von diesen Toiletten (Besatzung 80 Mann!). Und es gibt eine einzige Dusche. Bei einer Tauchdauer von max. 33 Tagen stelle ich mir die hygienischen Verhältnisse großartig vor.

Ja, die Enge, das ist nix für Menschen mit Platzangst. Eigentlich muss man sich überall durchpressen. Und den Kopf einziehen. Ich fühle mich wie eine Wurst im Darm. Gefangen im U-Boot-Schlauch.

Technik, die begeistert!

Diese ganzen Lenkräder würden mich ja ganz durcheinander bringen. Wenn ich da den Hebel für die Klospülung suche und aus Versehen irgendwelche wichtigen luftdichten Klappen öffne? Tausend Meter unter dem Meeresspiegel? Gluck gluck, weggespült und Schiff versenkt!
Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am um 06:55 Uhr.
Stichworte: , ,
3 Kommentare »

© www.igougo.com

Was aussieht wie unser Kackblog-Logo in Bronze gegossen, ist eigentlich die Statue des aztekischen Gottes Quetzalcoatl. Wenn ich den Namen ausspreche, klingt das nach tiefstem Ur-Bayerisch. Man sagt ja auch, dass die Azteken gejodelt hätten. Am End hatte der Freistaat Bayern noch eine Kolonie im südamerikanischen Dschungel. Wer weiß.

Aber trotz der scheinbar bayerischen Ursprünge ist das die Gottheit für Kreativität und Fruchtbarkeit. Das mag man gar nicht glauben – auch wegen den scheinbar bayerischen Einflüssen – und fragt sich, was eine Kackwurst damit zu tun hat. Soll die täglich veränderte Form des Stuhlgangs Kreativität ausdrücken und ein reiches Umschwärmen von Fliegen und Käfern Fruchtbarkeit ausdrücken? Wie auch immer, diese Statue, die man unweigerlich als gottesverehrende Statue erkennt, steht im schönen Städtchen San José in Kalifornien/USA.

Ergänzung: Wenn man nach dem Gott Quetzalcoatl im Internet sucht, findet man immer nur Abbildungen von drachenähnlichen Wesen. Wikipedia sagt dazu “Meist wurde Quetzalcoatl als große Klapperschlange mit Federn des heiligen Vogels Quetzal dargestellt, aber auch als bärtiger und hellhäutiger Mann.” Was sich der kalifornische Künstler bei oben abgebildeter Statue gedacht hat, wird damit noch unklarer. Aber vielleicht war es ja auch ein Bayer. :mrgreen:

via oddee.com bzw. www.igougo.com/journal-j4017-San_Jose-People-watching_in_Downtown_San_Jose.html#ReviewID:1207619


Gekackt von Dirk am 25. November 2010 um 06:12 Uhr.
Stichworte: , , ,
5 Kommentare »

Nun haben wir ja schon zwei Gedichte von Sabrina gelesen, aber bei diesem hier muss ich unweigerlich an Paulchen Panther (Zeichentrickserie “Der rosarote Panther”, aus den 1970er und 1980er Jahren) denken. Der Sprecher aus dem Off, der immer in Reimen das Geschehen rund um Paulchen und Inspektor Clouseau beschrieb.

Gefangen
von Sabrina Kaczmarek

In Tschöplis Darm bewegt sich was.
Ist es ein Schiss oder bloß Gas?
Tschöpli möchte Sicherheit
drum macht er sich zum Test bereit.
So setzt er sich auf die Toilette,
entspannt den Muskel der Rosette,
er drückt und presst und wartet ab,
die Prozedur macht ihn ganz schlapp.
Dann ist er sichtlich irritiert
weil sein Darm nichts produziert.
Kein Furz, kein Schiss – das Klo bleibt leer,
er hat keine Erklärung mehr.
Als er dann in die Küche geht,
wo der Hamsterkäfig steht,
kommt es ihm plötzlich in den Sinn:
“Der Hamster ist wohl in mir drin!”
Gestern, nach viel Bier und Wein
schob er sich was in’ Anus rein -
ein Rohr spannte ihm auf das Loch,
wodurch das Tier ins Rektum kroch.
Das arme Tier – im Arsch gefangen -
doch Tschöpli muss jetzt nicht mehr bangen,
denn endlich weiß er es gewiss -
es ist kein Furz und auch kein Schiss.

Und die Moral von der Geschicht:
Ein Tier im Arsch, das will man nicht!

Interessierte Buchverleger aufgepasst: Sabrina sucht eine Möglichkeit, um ihre Ergüsse zu veröffentlichen. Sie hat noch viiiiiel mehr auf Lager. Schreibt uns, wir stellen gerne den Kontakt her. Provisionsfrei natürlich. 8)

Hinweis auf das Urheberrecht: Verfasser und geistiger Urheber dieser Zeilen ist Sabrina Kaczmarek, d.h. Weitergabe und Veröffentlichung nur mit ihrem Einverständnis.


Gekackt von Dirk am 22. November 2010 um 06:33 Uhr.
Stichworte: , ,
1 Kommentar »

Die Scheißnase der Gräfin Cosel

Blick zurück in eine Zeit ohne stylische AquaClean-WCs. Als im 18. Jahrhundert Gräfin Constantia von Cosel, die bekannteste Mätresse August des Starken, in der Nähe von Dresden auf Burg Stolpen gefangen gehalten wurde, bewohnte sie viele Jahre lang den Johannisturm.

Damals waren sogenannte “Toilettenerker” im Einsatz. Man saß innen, also im Erker, auf einem zugigen Loch über dem Abgrund. Die Fäkalien plumpsten einfach an der Burgmauer hinunter in die Tiefe. Praktisch. Und weil der Johannisturm und sein Erker die lustigen Stolpener Bürger zu allerlei Assoziationen hingerissen hat, verpasste man ihm irgendwann den Begriff “Scheißnase”. So wird der kleine Erker auch heute noch genannt. Sehr treffend!

Scheißnase am Coselturm / photo taken by Thomas Henkel, wikipedia


Gekackt von Britt am 21. November 2010 um 07:48 Uhr.
Stichworte: , , ,
5 Kommentare »

Für eine klobalisierte Welt!

Schüler-Demo am 10. Welttoilettentag

Über 100 engagierte Berliner Schüler und Schülerinnen haben den gestrigen Welttoilettentag zum Anlass genommen, um auf die ernste Lage in Haiti und die verkannte Bedeutung von Sanitärversorgung aufmerksam zu machen. In Haiti wütet eine schreckliche Choleraepidemie, eine Folge mangelhafter Hygiene. Ihr sind bereits über 1000 Menschen zum Opfer gefallen.

Gemeinsam mit der German Toilet Organization protestierten die Jugendlichen auf dem Alexanderplatz für eine „Klobalisierte Welt“.

Laut WHO und UNICEF lebt 40% der Weltbevölkerung – das sind 2,6 Milliarden Menschen! – ohne Zugang zu sanitären Anlagen. Dieser Zustand ist mitverantwortlich, dass in vielen Ländern der Erde zwischen 15% und 30% der Kinder die ersten fünf Lebensjahre nicht überleben.

Vor etwas mehr als 100 Jahren lag die Kindersterblichkeit in vielen europäischen Ländern auf ähnlich hohem Niveau. Krankheiten wie die Cholera sind in Europa erst durch die Versorgung mit Toiletten und die Behandlung des Abwassers verschwunden.

(Pressemeldung, Fotos www.germantoilet.org)



Gekackt von Britt am 20. November 2010 um 07:10 Uhr.
Stichworte: , , , , , ,
1 Kommentar »

Wenn man die Stadt Rom besucht, hat man für gewöhnlich ein ziemlich umfangreiches Programm vor sich, was man alles besuchen und sehen muss. Dazu gehören natürlich auch die Werke von Michelangelo, die über die ganze Stadt verstreut sind. Eines seiner berühmtesten Werke ist ohne Frage die Statue des David. Dieser nackte, gutgebaute – und wie ich finde glubschäugige – junge Mann steht in seiner vollen Pracht in der Akakdemie der Künste. Eine Kopie steht an der ursprünglichen Stelle vor der Loggia dei Lanzi. Habe ich mir selbst schon angeschaut, sieht beeindruckend aus, wenn man bedenkt, dass der aus nur einem Marmorblock gemeißelt wurde. Nix drangeklebt oder so.

Und wer als Rom-Fan dann auch seinem Weibe zuhause den David machen will, der kann sich ja mit einer Boxershort von DavidShorts eindecken. Die bietet viel Platz und ist deshalb auch bedruckt. Und sie würde nicht DavidShorts heißen, wenn da nicht das Gemächt und das Gesäß von Michelangelos David drauf wäre. Es heißt ja nicht umsonst “Gen-Italien”.

© DavidShorts.com

Ich persönlich mag Boxershorts überhaupt nicht. Wenn das Gelersch da so rumbaumelt und so. Nee. Und außerdem finde ich, dass das nur bei muskulösen Männern gut aussehen kann (muss nicht). Bei allen anderen ist das eher peinlich. Aber gut, die Geschmäcker sind verschieden. Dem Herrn David hätte die bestimmt gut gestanden.

Den Shop gibt’s auf davidshorts.com/Products.html


Gekackt von Dirk am 18. November 2010 um 07:13 Uhr.
Stichworte: , ,
4 Kommentare »

Zum tollen Start in die Woche ein Gedicht von Sabrina Kaczmarek. Dieses Mal geht es um die Darmgase. Übrigens sprach schon Martin Luther “Aus einem verzagten Arsch fährt kein fröhlicher Furz.”

Gase
von Sabrina Kaczmarek

Der Furz – er ist ein Phänomen
Entfleucht im Sitzen und im Steh’n
Man kann ihn hören, doch nicht seh’n.
Nicht immer – sondern nur bedingt
Kann es sein, dass er mal stinkt!
Durch diese Gase aus dem Darm,
Wird es in der Hose warm.
Ein jeder Furz – ob groß, ob klein
Will nicht lang im Anus sein,
Dann kommt er raus, ganz ungeniert
Und sein Besitzer ist blamiert!

Und die Moral von der Geschicht
Ich furz deswegen trotzdem nicht!!!

Falls hier ein Buchverleger mitliest: Sabrina möchte ihre Werke gerne richtig veröffentlichen – nicht nur über so einen Kackblog, sondern RICHTIG. Schreibt uns, wir stellen gerne den Kontakt her.

Hinweis auf das Urheberrecht: Verfasser und geistiger Urheber dieser Zeilen ist Sabrina Kaczmarek, d.h. Weitergabe und Veröffentlichung nur mit ihrem Einverständnis.


Gekackt von Dirk am 15. November 2010 um 07:08 Uhr.
Stichworte: , , ,
3 Kommentare »

Das Geld liegt nicht immer nur auf der Straße!

Manchmal liegt das Geld auch auf dem Badezimmerfußboden und tritt sich dort fest.

via apartmenttherapy


Gekackt von Britt am 14. November 2010 um 07:03 Uhr.
Stichworte: , ,
3 Kommentare »