Hey Leute, heute ist wieder Halloween! Außer der Mainzer Fastnacht der einzige Tag im Jahr, an dem ich mich NICHT verkleiden muss. Nee, ist nur Spaß. Ich bin ja absolut vorzeigbar.

Andere hingegen zeigen sich oder eines ihrer zahlreichen Körperteile vor und eigentlich will das niemand so recht sehen. Trotzdem schaut man hin. Das ist wie bei einem Unfall. Irgendwie siegt am Ende immer die Neugier.

Wo war ich? Ach ja, Halloween und Körperteile. Dazu passen sehr schön diese beiden Kürbisärsche. Der Arsch sieht aus wie ein Kürbis und der Kürbis wie ein Arsch.

Ich würde mich für den Kürbis entscheiden. Oder Tor 3, Jörg.


Gekackt von Dirk am 31. Oktober 2010 um 06:51 Uhr.
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Unser zu Recht treuer Leser muetze schaut manchmal über den Tellerrand und liest bei anderen Blogs mit. Wir sind ihm aber nicht böse, wenn er uns als Wiedergutmachung dafür mit kackmäßigen Links versorgt. Vor einigen Monaten nannten wir das noch Leserscheiße. Im Grunde ist es das ja auch.

Jedenfalls berichtete die deutsche Version von Gizmodo jüngst über einen Artikel der USA Today, in dem es um eine wirklich tolle Idee von Kimberly-Clark, dem weltgrößten Hygienepapierhersteller der Welt, ging. Die Ingenieure dieses Unternehmens fragten sich nämlich, warum es eigentlich diese Papprollen in der Mitte jeder Klopapierrolle gibt. Ganz klar, damit man dort maschinell das Klopapier drum- und der Verbraucher es dann wieder abwickeln kann. Summiert man aber mal all diese Papprollen, die die Amerikaner jedes Jahr im Papiermüll entsorgen, kommt man auf 17 Milliarden Rollen mit einem Gewicht von 70.000 Tonnen.

Ich bastelte aus 24 dieser Rollen schon mehrere Adventskalender in meinem Leben, aber nicht jeder Nutzer weiß diese Papprollen ein weiteres Mal zu verwenden. Also bleibt nach dem Abwischen auf jeden Fall noch eine ganze Menge Papiermüll übrig. Und den kann man vermeiden, indem man das Übel am Schopfe packt und Klopapierrollen ohne Papprollen produziert. Genau das tut Kimberly-Clark ab sofort und wirft das Toielttenpapier Scott Naturals Tube-Free nächste Woche auf den US-amerikanischen Markt.

Leider lässt sich aus dem Artikel nicht herauslesen, ob dafür in komplett neue Wickelmaschinen investiert werden musste, aber der Hobbymaschineningenieur in mir sagt “nein”. Und der Hobbymarketingtyp in mir sagt, dass Kimberly-Clark damit eine super Pressearbeit fahren wird und für kurze Zeit ein absolutes Alleinstellungsmerkmal seines Produkt hat, was bei Kunden immer positiv ankommt und das Unternehmen gegenüber seinen Mitbewerbern hervorstechen lässt.

Erste Markttests über die Verbrauchermarktketten Walmart und Sam’s Club im Nordosten der USA werden zeigen, wie und ob das rollenlose Klopapier angenommen wird. Und es wird nicht lange dauern, bis Procter & Gamble und Konsorten die Idee auch aufgreifen.

Der Kackblog meint: Daumen nach oben für das rollenlose Klopapier. Eine tolle Sache.

@muetze: Danke für Deine Leserscheiße! Schaut Euch auch mal seinen Blog vw-bully.blogspot.com an. Echt sehenswert.


Gekackt von Dirk am 30. Oktober 2010 um 07:30 Uhr.
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Arschtapete

Über Klopapier habe ich irgendwie schon lange nichts mehr geschrieben. Jetzt habe ich ein bisschen recherchiert, ich muss ja auf dem Laufenden sein, was Trends angeht. Und was kann ich Euch berichten? Es wird wohnlich in der Ritze!

Passend zur Badezimmereinrichtung, zu den Wandtattoos und natürlich zum Stuhlgang hat der anspruchsvolle Scheißer die Wahl zwischen hübschen neuen Designs.

Giraffe für die Rosette. Wunderbar!

Quelle: The Designer Toilet Roll Company


Gekackt von Britt am 28. Oktober 2010 um 06:45 Uhr.
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Werbung auf Verkehrsmittel ist in den meisten Fällen eher langweilig, manchmal auch ganz witzig. In diesem Fall hier ist eine Werbung auf einem sogenannten Trafficboard unterhalb der Fensterfläche des Busses angebracht und sicherlich wurde dabei nicht bedacht, dass Schmutzspritzer vom Busrad diesem Produktfoto ein vollkommen anderes Aussehen geben. :mrgreen:

via failblog.org


Gekackt von Dirk am 27. Oktober 2010 um 06:54 Uhr.
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Wer an der Costa Smeralda dazugehören will, sollte einmal über den roten Teppich des legendären Billionaire Clubs flaniert sein, heißt es. Mir doch egal! Flavio Briatore ist nicht mein Fall und ich hatte weder Champagnerdurst noch Hunger auf Schwertfisch-Carpaccio. Ich habe mir die Küste der Superreichen lieber an der Basis angesehen und bin dort auf allerlei Menschliches gestoßen:

In den Winkeln der einsamen Buchten wird geschissen, was das Zeug hält. Welcher reiche Russe wohl dieses Häufchen hinterlassen hat? Oder war es gar ein Scheich? Den Fliegen schmeckt es, das ist die Hauptsache.

Bei meiner Studienreise bin ich später auch noch auf dieses hübsch gestaltete Klohäuschen gestoßen. Es war besetzt, das war nicht zu überhören. ;)

Mehr Designs italienischer Sebach-Toiletten gibt es übrigens in zu sehen.


Gekackt von Britt am 25. Oktober 2010 um 07:15 Uhr.
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Am 13. April 1991 wettete Rolf Fischer bei “Wetten, dass..?” in Berlin, dass er an einem Seil aus einer Rolle Toilettenpapier aus einem Wasserbecken auf ein 5-Meter-Brett klettern kann. Klingt komisch und ist es auch, aber die Jungs haben sich echt Gedanken gemacht und schaffen es tatsächlich, aus Klopapier ein festes Seil zu drehen. Aber seht selbst.


Gekackt von Dirk am 24. Oktober 2010 um 11:09 Uhr.
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Herrje, ist ja gut, wir posten endlich das Video mit dem Urinal, das sich gemeinerweise als Handwaschbecken getarnt hat.

Dieser Ausschnitt einer Sendung des niederländischen Senders Haarlem 105 TV macht seit Mai 2010 die Runde durch sämtliche Internetforen, Communities, Social Networks und was es sonst noch so im Internet gibt. Seit der gleichen Zeit erhielten wir massig E-Mails unserer Leserschaft, doch genau dieses Video zu posten. Mittlerweile glaube ich, dass es keinen Kackblog-Leser mehr gibt, der das Video nicht kennt, aber bitte, da oben ist es endlich. 8)


Gekackt von Dirk am 22. Oktober 2010 um 06:53 Uhr.
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Bauzaun hinter der Fischerbastei, Budapest

Ich stand lange vor diesem Schilderwald und konnte mich nicht entscheiden, ob ich Lust auf leckere Eiscreme, historisches Marzipan oder lieber eine gepflegte Ausscheidung habe. Musste ich auch nicht…

Ich ging einfach nach rechts. Dort gab es nur einen einzigen Eingang. Er führte direkt in die Eisdiele, in der die dicke Eisverkäuferin gleichzeitig die Klofrau war. Überraschenderweise befand sich auch das Marzipanmuseum im gleichen Gebäude. Na so was! Die denken doch tatsächlich, dass ahnungslose Touristen auf alles reinfallen :P


Gekackt von Britt am 20. Oktober 2010 um 06:49 Uhr.
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Von Hottentotten, Schönheitsidealen und Freakshows

Jede Gesellschaft und jede Epoche hat ihre eigenen Schönheitsideale. Einige können wir aus der heutigen Sicht nachvollziehen, andere erscheinen uns fremd und komisch. Was diese Einleitung soll? Nunja, ich möchte damit das Schönheitsbild des Volkes der Khoi Khoi vorstellen, die im südwestlichen Afrika während der sogenannten Kolonialzeit lebten. Die Khoi Khois wurden von den Holländern diskriminierend als auch Hottentotten (“Stotterer”) bezeichnet, was vermutlich an deren Sprache mit Klick- und Schnalzlauten lag.

Ein unter den Frauen der Khoi Khoi verbreitetes Phänomen ist die Steatopygie. Das ist die Bezeichnung eines anthropologischen Merkmals, das das Auftreten eines mächtigen Gesäßes bei Frauen beschreibt, verbunden mit einer starken Krümmung der Wirbelsäule nach innen, also in die Bauchhöhle hinein. Das ausufernde Hinterteil der Damen ist aber keine Fettansammlung, sondern der sich stark entwickelte Oberschenkel. Es handelt sich also um Muskeln.

Bei den Khoi Khois galten Frauen mit besonders mächtigem Gesäß als Schönheitsideal.

links: Illustration aus "Polish Orgelbrand's Encyclopedy" (1900); Mitte: Zeichnung unbekannter Herkunft; rechts: Fotografie unbekannter Herkunft

Als Hottentot-Venus (französisch Vénus hottentote) gelangte Sarah Baartman (* etwa 1789; † 29. Dezember 1815) in Europa zu großem Ruhm. Sie gehörte den Khoi Khoi an und arbeitete Anfang des 19. Jahrhunderts als Hausmädchen eines Buren in Südafrika, bis sie nach Europa gebracht und dort wegen ihres extrem gut entwickelten Gesäßes als Hottentot-Venus in einer Wanderausstellung ausgestellt wurde. Laut eigener Aussage tat sie das freiwillig und war mit der Freakshow freier, als in ihrem Leben in Südafrika.

links: Sarah Baartman; rechts: Karikatur

Später in Paris stellte sie sich als Wissenschaftsobjekt zur Verfügung und als sie dort an einer Lungenentzündung verstarb, wurde ein Gipsabdruck ihres Körper angefertigt und zusammen mit ihrem Skelett im Muséum national d’histoire naturelle (heute Musée de l’Homme) ausgestellt.

Lange forderte der südafrikanische Präsident Nelson Mandela die Herausgabe der sterblichen Überreste von Sarah Baartman. Im Jahr 2002 wurden sie endlich aus Paris überführt und Sarah wurde feierlich in ihrer Heimat beigesetzt. Der Gipsabdruck der Vénus hottentote ist weiterhin im Musée de l’Homme ausgestellt.


Gekackt von Dirk am 18. Oktober 2010 um 07:02 Uhr.
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Schweinekot.

Klar ist, dass der Verfasser dieser Nachricht, der im Sinne des Gastronomiebetriebes dem potenziellen Kunden das Tagesangebot mit Scheiben aus dem Rippenstück des Schweins verdeutlichen wollte, aus Platzgründen eine Abkürzung verwendete. Klar ist aber auch, dass diese Abkürzung scheiße war.

via


Gekackt von Dirk am 17. Oktober 2010 um 08:08 Uhr.
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