Neulich berichtete eine Lokalzeitung in unserer Heimatstadt von den mangelhaften Zuständen im hiesigen Kinokomplex. Unter anderem ging es um die Hygiene der Toiletten, um Reinigungsteams und um etwa 5.000 Gäste, die diese Toiletten täglich aufsuchen. Seit einigen Monaten bietet der Onlineauftritt dieser Zeitung die Möglichkeit, moderierte Kommentare zu den Artikeln zu hinterlassen. Da können sich Legastheniker so richtig austoben. Und nicht nur das, nein, Klugscheißer wie wir können an dieser Stelle wirksame Aufklärungsarbeit leisten.

Folgenden Kommentar möchten wir exemplarisch vorführen, da hier der anonyme Zeitungsleser scheinbar fest davon überzeugt ist, im Kino und anderen Toilettenanlagen Urinate zu finden.

Der gebildete Kackblog-Leser weiß natürlich ganz genau, was Urinat ist, aber lasst uns den Gelegenheitsleser des Kackblogs auch etwas Wissen schenken: Urinat ist ein Düngstoff, der aus Kot und Harn besteht und auf Feldern verteilt wird. Also ein echter Dünger und kein industriell erzeugter.Vielleicht kennt das der ein oder andere noch aus seiner Kindheit, als die Bauern mit den Gülletanks und diesen weit ausufernden Spritzanlagen über ihre Felder fuhren und die Scheiße verteilten. DAS ist Urinat und findet sich in Toiletten – wenn überhaupt – nicht sichtbar in Gülletanks unter den Räumlichkeiten.

Apropos Gülletank…

Jedenfalls meinte der sicherlich nette, aber in diesem Themenbereich leider völlig ungebildete Zeitungsleser und Kommentator eindeutig Urinale. Das sind diese Keramikdinger, die an der Wand hängen und wie missratene Blumenvasen aussehen, oft mit einem Fußballtor, einer eingebrannten Fliege oder sonstigen Spielereien als Zielhilfe für die Herren versehen.

Wir erwarten keinen Dank, sondern sehen es als unsere Pflicht an, hier Aufklärung und präventorische Hilfe zu leisten. 8)


Gekackt von Dirk am 30. September 2010 um 06:33 Uhr.
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Ergonomie am Arbeitsplatz ist wichtig und Voraussetzung für entspanntes Arbeiten. Uns ist das Wohl unserer Leser sehr wichtig und wir werden deshalb unseren Kackblog-Shop um bequeme Handballenauflagen erweitern. Voraussichtlich erhältlich in 2- bis 5-lagig. Preise auf Anfrage.


Gekackt von Britt am 27. September 2010 um 06:26 Uhr.
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Früher, als ich noch ein kleines Mädchen war, war meine Familie sehr arm. Wirklich arm. Meinen Vornamen konnten sich meine Eltern erst leisten, als ich fünf Jahre alt war. Und natürlich musste er möglichst kurz sein.

Früher tranken wir nur bei Regen, aßen Kieselsteine mit Sand und gönnten uns gelegentlich auch mal eine Pfütze.

Früher wurde gewaschen, gereinigt, gepinkelt, gekackt und natürlich gekocht (Steine) in dieser feinen Keramikschüssel. Ha, das waren Zeiten.

Heute bin ich reich und pinkel auch gerne mal in meine Badewanne, um mich daran zu erinnern, dass es früher ganz anders war.

Vielen Dank an rebhuhn, die das Foto in meinem Familienalbum entdeckte.

P.S. Die Geschichte stimmt nicht. Oder doch? Das mit den Steinen ist jedenfalls gelogen.


Gekackt von Dirk am 24. September 2010 um 07:23 Uhr.
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Aan de Boom!

Für tolle Erfindungen kann ich mich immer begeistern! Zwar nicht sehr frauenfreundlich aber dennoch witzig finde ich “Aan de Boom”. Das ist pragmatische Aufforderung und originelles Konzept der Produktdesigner Sam und Rogier aus Utrecht. Die beiden haben den bzw. das P-Tree erfunden.

Das Baumurinal mit Gurt soll ein Gefühl von Freiheit beim Wasserlassen geben, Urinieren in der Öffentlichkeit wird schick und legal. Die Schläuche einzelner Urinale können miteinander verbunden und an ein Entwässerungssystem mit Sammelbehälter angeschlossen werden.

Gab es übrigens so ähnlich schon in den 70er Jahren in Frankreich, nur ohne Baum > Link.

Mehr Infos gibt es hier: www.aandeboom.nl, oder bei Sam www.madebysam.nl


Gekackt von Britt am 20. September 2010 um 06:42 Uhr.
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Gerade bekam ich das Foto eines Gadgets, das Irene und Olli während ihrer Flitterwochen in Key West entdeckten. Als große Kackblogfans konnten sie gar nicht anders und mussten das Teil fotografieren. So ist es recht. :mrgreen:

Ich erkannte zuerst gar nicht was das sein soll, aber Irenes Beschreibung klärte alles auf: “Arschpusteseifenblasenmacher”.

Kackigen Dank an die beiden und nochmals alles Gute zur Hochzeit!


Gekackt von Dirk am 19. September 2010 um 00:02 Uhr.
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Sonnige Aussichten für die nächsten Tage! Wir empfehlen eine Wanderung und etwas Hüttenromantik.


Gekackt von Britt am 17. September 2010 um 14:21 Uhr.
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Als Hobby-Physiker beschäftige ich mich in meiner zurecht knapp bemessenen Freizeit nicht nur mit allerlei schwarzen Löchern, sondern fröhne meiner Leidenschaft zur allseits beliebten Stringtheorie. Die ist an sich recht simpel und ich möchte versuchen sie mittels eines Zitates und eines Fotos zu erläutern.

“Alle Stringtheorien haben [...] das gemeinsame Grundkonzept, dass Strings als fundamentale Objekte mit eindimensionaler räumlicher Ausdehnung angenommen werden.”
(aus de.wikipedia.org/wiki/Stringtheorie)

Klingt doch absolut logisch und man sieht es ja auch.

Übrigens ist die Theorie bisher nicht experimentell überprüft. Ich werde mich persönlich dafür einsetzen, dass dieses Foto der wissenschaftlichen Verifikation dienlich sein wird. Immerhin ist die Beweisführung absolut stringent. Oder nicht?


Gekackt von Dirk am 16. September 2010 um 08:15 Uhr.
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Das wahre Highlight einer Auktion von Beatles-Andenken (gemeint ist die Musikkapelle mit den Pilzkopfhaarfrisuren) im August 2010 war die Klokeramik von John Lennon, die in seinem Haus in Berkshire von 1969 bis 1972 im Einsatz war – also quasi von John und Yoko beschissen wurde. Nachdem er damals eine neue Schüssel installieren ließ, nutzte er die nun versteigerte immerhin noch als Blumentopf auf seinem Anwesen. Die wirklich schön anzusehende Kloschüssel ging für 2.500 britische Pfund (rund 3.000 Euro) an einen Beatles-Fan. Ob es die Klobürste auch dazu gab? Hm.

Pilzkopfklo

Quelle: www.guardian.co.uk/music/2010/aug/23/lennon-toilet-sale-beatles-memorabilia
via: www.oddee.com/item_97172.aspx


Gekackt von Dirk am 14. September 2010 um 17:55 Uhr.
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Leute, unser Job hier als Kackblogger ist hart aber auch sehr begehrt und wir bekommen immer mal wieder Anfragen, ob wir in der Redaktion Unterstützung brauchen. Unsere Antwort war bisher immer die selbe: Nö, geh heim!

Aber bei diesem Bewerbungsvideo wurde Britt schwach und kam ins Grübeln.

Glücklicherweise konnte ich sie mit einem weitaus eleganteren Tanz, der an das Balzverhalten von Paradiesvögeln erinnern mag, wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Wir sind und bleiben die Kackblogger und sonst niemand.


Gekackt von Dirk am 11. September 2010 um 08:08 Uhr.
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Wie man Anfang August 2010 der Weltpresse entnehmen konnte, wurden auch Teile Pakistans von einer unglaublichen Wassermasse – auch als Flut bekannt – überschwemmt und viele Menschen verloren ihr Zuhause. Natürlich ist das so richtig scheiße und die Menschen tun mir wirklich leid. Ich möchte mich auch gar nicht darüber lustig machen, aber eine der überfluteten Kleinstädte hieß nunmal Kot Addu. Muss ich noch mehr schreiben? Wenn die sauber gemacht haben, würde ich da gerne mal Urlaub machen. Einfach nur wegen des tollen Namens.


Link zu Kot Addu in Google Maps: http://goo.gl/maps/GwUl

Oder ich mache eine Kotrundreise: Start ist in Kot Addu, weiter nach Kot Diji, Nara Kot und Shah Kot, über Rawala Kot, Mehmud Kot und Mithan Kot bis Zullam Kot und Mehmud Kot und das Ende der Kotreise wird in Nathu Kot sein. Ich vermute mal ganz stark, dass das Wort Kot in der pakistanischen Landessprache Urdu eine Bedeutung haben wird. Leider konnte überhauptgarnichts darüber finden.

Korrektur: Dass Kot Addu eine “Kleinstadt” sei, habe ich irgendeiner Zeitung entnommen. Bei Wikipedia hat die Stadt 800.000 Einwohner und besteht aus 28 Bezirken. Das ist weiß Gott keine Kleinstadt mehr. Und überall war zu lesen, dass Kot Addu eine südliche Provinz Pakistans sei. Auf der Karte liegt die “Kleinstadt” aber recht zentral im Land.


Gekackt von Dirk am 9. September 2010 um 07:16 Uhr.
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