125 Rezepte für den unverstopften Gourmet

Erschienen bei Sourcebooks, 2009

Ein eher ungewöhnliches Kochbuch erregt derzeit die amerikanischen peinlich-berührten Kochlöffel-Gemüter. Obwohl es ja logisch ist, dass alles was wir essen auch irgendwie verdaut und ausgeschieden werden muss, finden sich in herkömmlichen Rezeptsammlungen eine Menge Zutaten, die unser Darm überhaupt nicht mag.

Nicht so bei ““. Die Rezepte stammen aus aller Welt und verwenden als Hauptzutaten “effektive”, verdauungsfördernde Lebensmittel. Es geht also nicht darum, Abführmittel ins Risotto zu mischen! Die Autorin Danielle begründet ihr Buch mit alarmierenden Zahlen (bezogen auf USA): jährlich über 40 Mio. Arztbesuche wegen Verdauungsstörungen/Verstopfung, über $ 100 Mrd. Kosten für die medizinische Behandlung, nach Aussagen der Ärzte beruhen die Verstopfungs-Ursachen nicht selten auf Diäten und Mangelerscheinungen. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 31. August 2009 um 05:58 Uhr.
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Unser noch ganz frischer und unverdorbener Leser Gerry schickte mir neulich ein Foto, das er in einem rumänischen Regionalzug geschossen hat. “Interessanterweise hat es nicht so arg gestunken, wie es aussieht und das Wasser funktionierte.” meint er dazu. Es verdient großen Respekt, dass er diese Toilette wirklich benutzt hat. Chapeau! Und weiterhin viel Spaß beim Lesen des Kackblogs. :mrgreen:

© www.andersreisen.net

via www.andersreisen.net


Gekackt von Dirk am 30. August 2009 um 07:02 Uhr.
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Gekackt von Britt am um 00:36 Uhr.
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Kacke als Baumaterial

Dämmend, knetbar und äußerst vielseitig – Kacke ist eigentlich der ideale Baustoff, der noch dazu völlig kostenfrei ständig nachproduziert wird! Die Tierwelt macht es uns vor: Zum Beispiel die Termiten. Sie bauen aus zerkautem Holz, Speichel und ihren Exkrementen (auf den menschlichen Maßstab übertragen wären die Türme 2 km hoch)!

Auch wir Menschlein bauen seit Jahrhunderten mit Kacke, wenn auch weniger mit unserer eigenen. Japaner setzen Dung im Straßenbau ein und Afghanen bauen Mauern aus Kamelkacke, Schlamm und Stroh.

Massaihütten in der Nähe des Ngorongoro-Kraters, Tansania.

Als ich vor ein paar Jahren während einer Afrikareise die Gelegenheit hatte, ein Massai-Dorf zu besuchen, ahnte ich noch nicht, aus welchem Material die einfachen Hütten errichtet waren. Dort drinnen habe ich mich zuächst etwas unwohl gefühlt, was aber ganz sicher nicht am Geruch lag. Es war wohl eher die Tatsache, dass die Bauwerke – da fensterlos – im Inneren düster und recht schlecht belüftet waren. Ihr könnt Euch sicher schon denken, was jetzt kommt? Klar, die Massai bauen die Hütten aus Exkrementen!

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Gekackt von Britt am 29. August 2009 um 06:16 Uhr.
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Unser ach so treuer Leser Martin B. (das schrieb er selbst über sich) wurde mal wieder fündig, was die Geschichte der Toilette angeht. Beim WDR 2 gab es in der Sendung Radioquarks einen kurzweiligen Beitrag (4:32 min) zur Erfindung der Toilette: www.wdr.de/radio/wdr2/zweiamsonntag/526469.phtml

Lustig ist noch am Schluss, wenn sich die Moderatorin mit der radiountauglich-harten Stimme verplappert: “Das ganze nicht zum Nachspülen sondern zum Nachhören finden Sie auf unserer sanitären Heimseite WDR 2 WC äh…”

Screenshot www.wdr.de

Erneut vielen lieben Dank an Martin B. für den Link!


Gekackt von Dirk am 28. August 2009 um 06:15 Uhr.
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Partybeleuchtung für kackige Sommernächte

Was für ein traumhafter Sommerabend heute! Schnell den Grill angeschmissen und die passende Beleuchtung aufgehängt … Sehr stimmungsvoll:

via technabob


Gekackt von Britt am 27. August 2009 um 21:01 Uhr.
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Windelproduzenten müssen kreativ und erfinderisch sein, wenn es um den Test der Eigenschaften neuer Windelprodukte geht. Man muss sich so eine Windelforschungsanstalt mal vorstellen. Da wird ja nicht wirklich geschissen, da müssen andere Substanzen herhalten. Früher wurde da mit Dingen wie Erdnussbutter oder Kartoffelpüree experimentiert. Weil sich diese Lebensmittel aber schneller verflüssigten als Babykacke, waren die Testergebnisse meist falsch.

Kimberly-Clark erfand schließlich die wahre synthetische Scheiße und ließ sich diese auch gleich patentieren. Ich habe mir gestern den US-Patenteintrag unter der Nr. 5356626 in einer ruhigen Minute mal durchgelesen. Es klingt sehr wissenschaftlich und ich habe eigentlich nur die Hälfte wirklich verstanden. Kurz zusammengefasst: Sie nennen das Zeugs FECLONE und es ist Zellulosepulver, Weizenkleie, Harz, Farbe und Wasser drin. Ungefähr. Damit können dünnflüssige oder harte Ausscheidungen, kleine oder große Häufchen täuschend echt simuliert werden. Die Kunstkacke riecht natürlich nicht, das hat der Kack-Erfinder aus Rücksicht auf seine Kollegen klug bedacht.

http://www.freepatentsonline.com/5356626.html

Übrigens: Der japanische Toilettenhersteller Toto, über den wir bereits in anderem Zusammenhang , testet seine schicken Toiletten mithilfe künstlicher Haufen aus Miso-Paste (Sojabohnen, Reis, Salz – sehr asiatisch!).


Gekackt von Britt am um 06:20 Uhr.
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Mit 1 Million Dollar den Hintern abputzen

Oft sind die Überschriften unserer Artikel übertrieben, aber diese hier ist wörtlich zu nehmen. Im afrikanischen Binnenstaat Simbabwe nämlich treibt die Inflation die Preise hoch. Innerhalb von wenigen Tagen verdoppeln sich diese und zur Zeit werden 1-Trillion-Simbabwe-Dollar-Noten gedruckt (100.000.000.000.000 ZWR), deren Wert denen eines Simbabwe-Dollars (umgangssprachlich “Zimdollar”) vor einem Jahr entsprechen. Zimbabwe ist quasi derzeit das Land mit den meisten Milliardären.

Da eine alte 1-Million-Simbabwe-Dollar-Note de facto nichts mehr wert ist, verwerten die Menschen diese eben anders. Zum Beispiel zum Feuermachen oder eben auch zum Hinternabputzen. Das legt aber wiederum das Sanitärsystem der wenigen öffentlichen Toiletten in der Hauptstadt Harare total lahm. Normales Toilettenpapier wird von Wasser zersetzt und in Kläranlagen gefiltert. Das Notenpapier hingegen wird nicht zersetzt und verklumpt stattdessen. Die Folge sind vollkommen verstopfte Rohre und nicht funktionierende Toiletten. Die Betreiber der öffentlichen Toilettenanlagen sehen sich gezwungen, Hinweisschilder anzubringen, auf denen dazu plädiert wird, keine Geldnoten zur Gesäßreinigung zu benutzen. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Dirk am 26. August 2009 um 06:25 Uhr.
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Es gibt so einige Leiden, für deren Behandlung man nicht nur Überwindung, sondern auch etwas Übung braucht. Übung macht den Meister! Das ist für medizinische Untersuchungen manchmal problematisch, wenn das “Übungsobjekt” nicht still hält oder garnicht erst vorhanden ist, weil sich keiner der guten Freunde zur Verfügung stellen will.

Da wäre zum Beispiel die Sache mit bettlägerigen Patienten, die Schwierigkeiten beim Stuhlgang haben und dafür dringend Hilfe benötigen. Da muss das Pflegepersonal eben nachhelfen. Aber wie? Wie übt man denn sowas?

Das interessante japanische Unternehmen “Koken” stellt alle möglichen Arten von medizinischen Simulatoren her. Lebensecht. Darunter auch einen maßstabsgetreuen Hintern, in dem man nach Herzenslust puhlen kann. Das Modell hat den passenden Namen Feces removal und wird selbstverständlich inklusive der Fäkalien geliefert, die es zu entfernen gilt.

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Gekackt von Britt am 25. August 2009 um 06:52 Uhr.
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Ein dummer Streich wurde einem 58-jährigen Australier zum Verhängnis, als er eine öffentliche Toilette aufsuchte. Der Mann suchte im nordaustralischen Cairns die Toilette eines Einkaufszentrum auf, um einem dringenden Bedürfnis (groß) nachzukommen. Beim Versuch, sich von der Klobrille zu erheben, bemerkte er, dass seine Oberschenkel dort festklebten. Scheinbar wurde diese vorher mit Sekundenkleber eingeschmiert, der eine sofortige Wirkung zeigte. Erst im Krankenhaus konnte der Mann mit Hilfe von Industrielösemittel vom Klositz befreit werden. Er trug keinen Schaden davon, aber natürlich ist es ihm zutiefst peinlich. Der Ausschuss der öffentlichen Sicherheit von Cairns veröffentlichte sofort eine Pressemitteilung und bat um Mithilfe bei der Suche nach dem Übeltäter.

Achtung, Brüller: Wer übernimmt da eigentlich die Haftung?

Danke an unseren Ulf für den Hinweis.

via rp-online.de, focus.de


Gekackt von Dirk am 24. August 2009 um 17:45 Uhr.
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