825. Jahrestag des Erfurter Latrinensturzes
Unser treuer Leser Martin B. scheint sich sehr für geschichtliche Ereignisse und deren Jahrestage zu interessieren. Jedenfalls schickte er uns heute den Hinweis auf den 825. Jahrestag des Erfurter Latrinensturzes. Kackigen Dank an Martin!
Am 26. Juli 1184 hatte der König und spätere Kaiser Heinrich VI. in Erfurt den Erzbischof Konrad I. von Mainz und den Landgrafen Ludwig III. von Thüringen mitsamt deren und seinem Gefolge in der Dompropstei des Marienstiftes in Erfurt zusammengerufen, um einen Streit zu schlichten. Da saßen sie nun alle im oberen Stockwerk der Propstei, als der alte und morsche Boden des Geschosses einbrach, die meisten Anwesenden ins darunter liegende Geschoss fielen und dessen Boden ebenfalls nicht standhielt. Die Menschen und die Reste der beiden Stockwerke fielen in die darunter liegende Abtrittsgrube. Es gab etwa 60 Tote, von denen ein Teil in der Jauche ertrank oder erstickte. Andere wurden von herunterfallenden Balken und Steinen erschlagen.
Der König selbst hatte Glück, da er in einer Fensternische Platz genommen hatte und mit einer Leiter gerettet werden konnte. 13 Jahre später ereilte ihn aber dennoch ein Tod, der mit Scheiße zu tun hat: Er hatte Schüttelfrost und schwere Durchfälle. Vermutlich erkrankte er an Malaria.
http://de.wikipedia.org/wiki/Erfurter_Latrinensturz
http://www.wdr.de/themen/kultur/stichtag/2009/07/26.jhtml
Unser treuer Leser Martin B. scheint sich sehr für geschichtliche Ereignisse und deren Jahrestage zu interessieren. Jedenfalls schickte er uns heute den Hinweis auf den 825. Jahrestag des Erfurter Latrinensturzes. Kackigen Dank an Martin!
Am 26. Juli 1184 hatte der König und spätere Kaiser Heinrich VI. in Erfurt den Erzbischof Konrad I. von Mainz und den Landgrafen Ludwig III. von Thüringen mitsamt deren und seinem Gefolge in der Dompropstei des Marienstiftes in Erfurt zusammengerufen, um einen Streit zu schlichten. Da saßen sie nun alle im oberen Stockwerk der Propstei, als der alte und morsche Boden des Geschosses unter der Last der vielen Menschen einbrach, die meisten Anwesenden ins darunter liegende Geschoss fielen. Dessen Boden hielt ebenfalls nicht stand und die Menschen und Reste der beiden Stockwerke fielen in die darunter liegende Abtrittsgrube. Es gab etwa 60 Tote, von denen ein Teil in der Jauche ertrank oder erstickte. Andere wurden von herunterfallenden Balken und Steinen erschlagen.
Der König selbst hatte Glück, da er in einer Fensternische Platz genommen hatte und mit einer Leiter gerettet werden konnte. 13 Jahre später ereilte ihn aber dennoch ein Tod, der mit Scheiße zu tun hat: Schüttelfrost und schwere Durchfälle. Vermutlich erkrankte er an Malaria.
de.wikipedia.org/wiki/Erfurter_Latrinensturz
www.wdr.de/themen/kultur/stichtag/2009/07/26.jhtml
Gekackt von Dirk am 26. Juli 2009 um 20:00 Uhr.
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