pavel:
Ansonsten scheint das mit der Flasche ne coole Sache zu sein - voll der McGyver style. ">Hallo,
heute bin ich auch Opfer von verstopfter Toilette geworden - so n...
Wer bringt kleine Würstchen groß raus? Heeiiieeeiiinz! Jetzt könnt Ihr Euch bei HEINZ eine Ketchup-Flasche mit eigenem Spruch bestellen. Coole Idee, finde ich. In wenigen Schritten zur Flasche: Online-Shop ansurfen, Flasche wählen (400 ml Kopfsteherflasche für 5,99 Euro oder 300 ml Glasflasche für 4,99 Euro / inklusive Versand!), Text eingeben, bestellen. Die Lieferzeit beträgt zwei bis drei Wochen. Hoffentlich rechtzeitig zum Start der Grillsaison!
Man soll ja nichts in die Toilette schmeißen, was dort nicht hin gehört. Und schon gar keine Lebensmittel. Die Rattenkolonien in der Kanalisation an sich sind nicht besonders schlimm. Schlimm ist nur, dass Ratten ziemlich intelligent sind und der Nahrung zu deren Quelle folgen. Also auch durch die Abwasserrohre in die Wohnung. Und da Ratten bedingt durch ihren Lebensraum höchst infektiös sind, besteht vor allem für Kinder und ältere Menschen akute Ansteckungsgefahr.
Schaut Euch folgendes Video bitte mit diesem Wissen im Kopf an und probiert es um Himmels Willen nicht zu Hause aus. Ich garantiere Euch, dass Eure Toilette bzw. die Abwasserrohre im Haus verstopfen werden. Und dann ist das Geschrei groß. So, aber jetzt das Video:
Wer hat behauptet, dass Klofrauen nicht ins Theater gehen? Alles Quatsch! Sie haben sogar ihr eigenes Repertoire. Mit ABBA’s Greatest Hits aufgepeppt verwandeln demnächst drei Toilettenentertainerinnen das Oststadt-Theater in Mannheim in ein weniger stilles Örtchen. Leichte Kost ohne Geruchsbelästigung.
Die Handlung in Kurzform: Die Lokusladies Sophie, Babs und Rosi werden über Nacht in einer Großraumtoilette eingeschlossen. Überlaufende Toilettenspülungen, eine mysteriöse Schatzkarte und düstere Mafia-Geheimnisse schweißen das verzankte Grüppchen zusammen.
Der Skandalregisseur und Direktor des “Teatre Romea” in Barcelona, Calixo Bieito, hätte vermutlich die Bestuhlung des Theatersaals durch Kloschüsseln ersetzt und für die Beduftung einen Theaterchemiker engagiert. Doch die Mannheimer bleiben brav und unanrüchig. Quietschebunte Oster-Comedy. Fein, fein.
ABBA Hallo!
Samstag, 11. April 2009, 20.00 Uhr
Sonntag, 12. April 2009, 18.00 Uhr
Montag, 13. April 2009, 11.00 Uhr und 18.00 Uhr
Nachdem ich die halbe Nacht hockend vor der Toilette verbrachte (mein Magen war sehr verstimmt), gingen mir so einige Gedanken durch den Kopf. Da ich die meiste Zeit davon meine Kloschüssel vor Augen hatte, drehten sich meine Gedanken genau darum. Worum sonst?
Nun saß ich also vollkommen nüchtern in meinem Badezimmer und schaute mir das Essen des Vorabends an. Manch anderen kommt’s wegen übermäßigem Alkoholkonsums hoch. Wenn man jetzt aber viel Geld in solch ein japanisches oder schweizer Washlet investiert hat, deren Bedienung drahtlos per Fernbedienung oder Sensoren an der Seite der Schüssel läuft, sollte man dringlichst beim Kotzen darauf achten, nicht versehentlich den Fön – primär zum Trocknen des After gedacht – zu aktiviert.
Diese Vorstellung half meinem Magen übrigens sehr bei der Entleerung. Danach fühlte ich mich echt besser, konnte einige Stunden schlafen und kurz nach dem Aufwachen diese Gedanken hier niederschreiben.
Vor einiger Zeit habe ich hier vom Gelsenkirchener Kloforscher Professor Demiriz berichtet. Jetzt gab es einen ARD-Fernsehbeitrag über ihn und sein Sanitärlabor, in dem er Studien zum speziellen Spülverhalten von Kloschüsseln durchführt. Darüber habe ich mich sehr gefreut! Endlich kommen meine GEZ-Gebühren mal sinnvoll zum Einsatz ;-)
Das wichtigste Werkzeug des Kloforschers sind seine Spezialwürstchen. Die sehen aus wie das Original, sind aber aus Silikon. Jeweils 40 Gramm schwer und natürlich DIN genormt. Vier Würstchen entsprechen in etwa einer Defäkation (das ist der Fachbegriff für “kacken”). Bei den Spültests muss die Ladung in einem Rutsch ausgespült und fünf Meter durch eine liegende Leitung transportiert werden. Nur dann gilt der Test als bestanden. Wenn das Rutschverhalten noch authentischer sein soll, kommt Pflaumenmus zum Einsatz. Das ist in seiner Konsistenz und Farbe dem menschlichen Stuhlgang am ähnlichsten.
Die Testtoilette ist mit einer speziellen Klobrille ausgerüstet. Sie sorgt dafür, dass alle Prüfkörper von einer einheitlichen Standardposition und Standardfallhöhe in die Kloschüssel eingebracht werden. Nur so lassen sich später die Ergebnisse auch tatsächlich vergleichen. Alle fünf Sekunden wird dann ein Pflaumenmus-Würstchen abgedrückt, nach 15 Sekunden kommen 12 Blatt Klopapier hinzu und nach weiteren 15 Sekunden wird die Spülung ausgelöst. Dann ist ein Testdurchgang beendet.
Unser Leser Martin B. machte uns heute auf den Podcast “Kabarett im WDR 2-Radio zum Mitnehmen” aufmerksam. Dieter Nuhr berichtete in der heutigen Sendung vom “Niveau auf dem Klo” auf der Autobahnraststätte. Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir leider den Text nicht abtippen. Aber wir können den Beitrag (2:42 min) wirklich empfehlen. Nuhr trifft es auf den Punkt.
Ich komme erst jetzt dazu, von einem einschneidenden Erlebnis zu berichten, an das ich bis heute oft denken muss: Die Wasserreinigung meines Gesäßes durch die Geberit-Schüssel.
Das schweizer Unternehmen Geberit ist ein international tätiger Konzern im Sanitärbereich und tritt nun in Deutschland den Kampf gegen die herkömmliche Kloschüssel an. Das neue Produkt von Geberit heißt AquaClean und hat sich den Claim “Das WC, das Sie mit Wasser reinigt.” auf die Fahne geschrieben.
Als wir kürzlich die internationalen Messe für Sanitär und Heizung (ISH) in Frankfurt besuchten, wurden wir bereits am Eingang von einer netten Hostesse darüber informiert, dass man in der eigens auf dem Freigelände der Messe errichteten Halle die neue gesäßreinigende Toilette selbst testen kann. Und das ließen wir uns nicht zweimal sagen. Im Hauptteil der Geberit-Halle stand eine Schüssel neben der anderen und Menschen drängten sich davor, um die Wasserdüse, deren geschmeidige Vor- und Zurückbewegung zu sehen und den Fön zu spüren. Im hinteren Hallenbereich konnten wir auf Toilette. Hier war irgendwie gar nicht mehr so viel los. Trauten die sich alle nicht? Wir schon. Kurze Einweisung Toilet Manager und Tür zu. Jeder für sich natürlich! Den ganzen Artikel lesen »
Jetzt, wo es langsam Frühling wird, träume ich von Rom. Ach, was könnte ich von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit schlendern, auf der Spanischen Treppe die Sonne genießen oder im Straßencafé heißen Espresso schlürfen. Was rede ich! Vermutlich würde ich mich für Roms Unterwelt mit ihrem historischem Abwassersystem mitsamt der Göttin Cloacina am meisten interessieren!
Die Cloaca maxima, Teil des legendären sanitären Kanalsystems des alten Roms, und ihre Gewölbe erregen immer noch Bewunderung bei Historikern und vielen Romreisenden. Die Anlage war ursprünglich wahrscheinlich ein Fluss, in den der Schmutz geleitet wurde und der alles in den Tiber spülte. Später wurde er dann überbaut. Es gibt heute noch unzerstörte Teile aus dem 3. Jh. v. Chr., deren Abmessungen bis zu 3 Metern in der Breite und mehr als 4 Metern in der Höhe betragen. Ich kann mir bildhaft vorstellen, was da früher alles durchfloss!
Die unterirdischen Kanäle, die Kloaken, erleichterten damals die Stadtreinigung erheblich. Genaue Vorschriften regelten die Instandhaltung. Es war zum Beispiel unter Androhung schwerer Strafen verboten, diejenigen zu belästigen, die Kloaken reparierten oder reinigten. Verantwortlich für den Zustand der Kloaken waren hohe Beamte, die Censoren. Unter Augustus wurde die Aufsicht den Ädilen, Magistratsbeamten, übertragen. Zu ihren Funktionen gehörte die Polizeiaufsicht über Straßen, Tempel und Märkte, Ausrichtung öffentlicher Spiele, Bewachung der Staatskasse und Bauaufsicht. Für die öffentliche Hygiene wiederum waren Tribune zuständig. Den ganzen Artikel lesen »