Meine Tochter präsentierte mir gestern stolz dieses Foto, als sie vom Schulausflug ins Frankfurter Senckenbergmuseum zurückkam. Als Kackblog-Nachwuchs fand sie natürlich Gefallen an diesem prächtigen Dino-Kacke-Exponat! 150 Millionen Jahre alt? Also, ich kann mir das kaum vorstellen!

Kleine Begriffserklärung aus Wikipedia: “Bei einem Koprolith (griechisch kopros/Kot und lithos/Stein) handelt es sich um mineralisierten fossilen Kot, also um einen Kotstein. Koprolithe gehören zu den Spurenfossilien und werden darum auch als Kotspuren bezeichnet. Die ältesten Koprolithe stammen aus dem Silur (vor etwa 443 bis 416 Millionen Jahren)!

Koprolithe spielen als Quelle von Mikrofossilien eine bedeutende Rolle, da sie die Zusammensetzung der Nahrung von Fleisch- und Fischfressern aufgrund der in ihnen enthaltenen unverdauten Hartteile wie Schalen und Schalenteile aufzeigen können.”

Das Senckenbergmuseum ist eines der großen Naturkundemuseen in Deutschland und zeigt sehr anschaulich die Verwandlung unserer Erde über Jahrmillionen hinweg. Sehr beeindruckend ist zum Beispiel auch eine versteinerte Dinosauriermumie – wie der Koprolith oben ebenfalls aus Wyoming, USA – bei der nicht nur das fast vollständige Skelett, sondern auch Hautabdrücke und die hornige Schnauze zu erkennen sind. Doch auch menschliche Mumien oder Schrumpfköpfe finden sich unter den Exponaten.

Für uns eindeutig eines unserer Lieblingsmuseen! Können wir nur empfehlen!


Gekackt von Britt am 30. April 2008 um 07:11 Uhr.
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Im 23. Kapitel des Deuteronomiums (5. Buch Mose) habe ich zum Thema “Die Reinheit des Heerlagers” folgende Vorgaben gefunden:

Du sollst im Vorgelände des Lagers eine Ecke haben, wo du austreten kannst. (Dtn 23,13)

In deinem Gepäck sollst du eine Schaufel haben, und wenn du dich draußen hinhocken willst, dann grab damit ein Loch und nachher deck deine Notdurft wieder zu! (Dtn 23,14)

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Gekackt von Dirk am 29. April 2008 um 06:13 Uhr.
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Ihr fragt Euch, warum Frauen nur in Grüppchen auf Toilette gehen? Es handelt sich dabei um ein Geheimnis, das den Mann seit Urzeiten beschäftigt. Wir Frauen lieben Geheimnisse. Sogar sehr. Gerne wären wir doch mysteriöse, schöne Wesen mit der Gabe, das andere Geschlecht in ihren Bann zu ziehen. Dazu gehört auch der Trieb, von einer Freundin aufs Klo begleitet zu werden. Diese Tätigkeit schließt den Mann aus und gibt ihm damit Rätsel auf, was Frau begrüßt. Es stellt sich natürlich die Frage, was sich dort hinter den Türen abspielt. Im Allgemeinen bestätigt sich hier das bei der Frau sehr ausgeprägte Bedürfnis sich jemandem mitzuteilen. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 28. April 2008 um 06:27 Uhr.
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Es lebe der Freikörperkult! Ich komme gerade – nahtlos braun – aus dem Paradies für Naturisten. Aus Fuerteventura. Mein Hintern hatte seit mindestens fünf Jahren keine Sonne gesehen und es war höchste Zeit, mal ein paar Tage Urlaub auf der Sonneninsel zu verbringen. Ich war noch nicht richtig ausgezogen, da hatte ich schon insgeheim beschlossen, massenweise Gaskotbäuche und Entenärsche zu fotografieren. Es gab mächtig was zu sehen, kann ich Euch sagen! Doch schließlich taten mir die nackigen Menschlein leid, ich hab mich nicht getraut, nicht so von ganz nah.

Fuerteventura bedeutet übrigens soviel wie “starker Wind”. Und ich glaube, damit sind nicht nur ständig wehende Lüftchen vom Meer her gemeint, sondern auch die Flatulenzen der Gäste. Oliven, Mojo rojo o verde, Puchero canario und das ganze ölige Zeugs tun dazu ihr übriges.

Weil starker Wind besondere Klo-Konstruktionen erfordert, findet man an den Stränden flächendeckend – schätzungsweise so aller 500 m – solche stabilen Stationen für kleine und große Geschäfte:

Inklusive Vestuario (Umkleiden), Wickeltisch und Notfall-Telefon. Im Hintergrund steht gerade das Servicefahrzeug, dass täglich vorbeifährt, damit die Fuerte-Toiletten-Wacht einen Service-Check durchführen kann. Sehr komfortabel, finde ich. In den Sand kacken ist out! Und man wird beim Sonnen nicht durch umherfliegendes Klopapier gestört. Allen, die ihren Urlaub noch vor sich haben, wünsche ich viel Sonne, gute Erholung und immer ein Klo in der Nähe!!!

Spanische Klo(vo)kabeln:

  • Toilette – servicio
  • Toilettenpapier – papel higiénico
  • Stuhlgang – la deposición
  • Urin – orina
  • Durchfall – diarrea, colitis
  • Verstopfung – estrenimiento
  • Abführmittel – el laxante
  • Zäpfchen – los supositorios
  • Blähungen – flato
  • Darm – intestino
  • Salmonellen – las salmonelas


Gekackt von Britt am 27. April 2008 um 04:49 Uhr.
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Öffentliche Toiletten kennen wir alle. Und öffentlich sind sie deshalb, weil sie öffentlich zugänglich sind. Aber hockt man erstmal auf dem Pott, kann man seine Privatsphäre genießen.

Die Toilette auf dem folgenden Foto ist öffentlich zugänglich und minimiert die Privatsphäre auf das Äußerste. Naja, wenigstens ist man da beim Pissen nicht alleine.

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Gekackt von Dirk am 26. April 2008 um 06:15 Uhr.
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Erinnert Ihr Euch noch an die genialen Spiele von LucasArts in den 1990ern? Monkey Island, Sam & Max und natürlich Der Tag des Tentakels (Day of the Tentacle), das 1993 erschien und für mich das Spiel des Jahrhunderts ist. Ich kann es blind innerhalb einer Stunde durchspielen und habe es zuletzt mittels eines Emulators auf meinem Nintendo DS gespielt. Toll!

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Gekackt von Dirk am 25. April 2008 um 06:31 Uhr.
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Menschenbild der Scheiße

Erich Fried (1921-1988) war ein österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist jüdischer Herkunft. Er war einer der Hauptvertreter der politischen Lyrik in Deutschland in der Nachkriegszeit. Gleichzeitig gilt Fried vielen als bedeutender Shakespeare-Übersetzer, dem es als erstem gelungen ist, die Sprachspiele des englischen Dramatikers ins Deutsche zu übertragen.

Erich Fried mischte sich praktisch in die Politik seiner Zeit ein. Er hielt Vorträge, nahm an Demonstrationen teil und vertrat öffentlich kritische linke Positionen.

Sabinsche schickte uns ein Gedicht von Fried, das wir Euch nicht vorenthalten möchten.

Menschenbild der Scheiße

Aus meiner Sicht
ist der Mensch
meine äußere Hülle

deren ich mich
entledige
auf dem Abort

Fast gleichlautend
äußert sich übrigens
auch der Urin

Erich Fried

Bei dem Titel musste ich zuerst an den Film “Königreich der Himmel” denken.


Gekackt von Dirk am 24. April 2008 um 05:58 Uhr.
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Erinnert Ihr Euch noch an die 1990er Jahre, als plötzlich aus Japan solche an eine Eiform erinnernde Plastikgeräte mit Monochrom-Bildschirm auftauchten, auf denen ein Kücken in einem betätschelt und geliebt werden wollte? Tamagotchis überschwemmten Deutschland und Eltern kauften ihren Kindern diese Teile, um ihnen so Verantwortungsbewusstsein beizubringen, ohne ein echtes Haustier anzuschaffen und später wieder im Tierheim abzugeben. Dummerweise wurden die Teile irgendwann in den Schulen verboten und die Eltern mussten die Kleinen während der Arbeit hüten. Soll ja keiner verrecken.

Ich hatte diesen Artikel ursprünglich ganz anders geschrieben, aber der lieben Jenny G. fiel ein, dass Tamagotchis auch kacken konnten. Und diese musste ebenfalls entfernt werden. Also fragten wir uns zu Recht, wie die Gotchi-Scheiße eigentlich aussah und nach langem Suchen wurden wir auf tamagotchi.de fündig – die Domain ist naheliegend, aber wir kamen irgendwie nicht drauf.

Das hier ist die Tamagotchi-Kacke. Ganz eindeutig zu erkennen (der dunkle Haufen rechts).

Quelle: tamagotchi.de/index2.html

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Gekackt von Dirk am 23. April 2008 um 06:40 Uhr.
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Kackwurst als Frühstückszerealien

Als ich neulich Einkaufen war und durch die Müsliabteilung schlenderte, fiel mein Auge (also eigentlich sogar beide Augen) auf ein neues Produkt von Kellogg’s: ZimZ! Diese “zimtig durchgedrehten Wirbel” sehen doch unserem Kackblog-Logo zum Verwechseln ähnlich. Wären sie statt mit Zimt mit Schokolade durchsetzt, würden wir glatt über einen Sponsoring-Vertrag nachdenken (also wir als Werbeträger, nicht umgekehrt).


Quelle:

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Gekackt von Dirk am 22. April 2008 um 06:06 Uhr.
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Keine Ahnung, ob der Jackpot damals gekackt wurde (vom Goldesel?), aber lustich.de hat’s dokumentiert. Vielen Dank dafür!

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Gekackt von Dirk am 21. April 2008 um 05:50 Uhr.
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