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19.11. - Welttag der Toilette

Heute ist der Welttag der Toilette. Da das Thema sehr ernst ist, schreibe ich dazu keinen spaßigen Eintrag, sondern zitiere eine Pressemitteilung vom Solidaritätsdienst International e.V., der mit Spendengeldern Trockentoiletten in Namibia baut. Doch die 600 geplanten Trockentoiletten sind leider noch viel zu wenige, da dort durch Durchfallerkrankungen aufgrund fehlender Sanitärsysteme täglich Menschen sterben.

Vielleicht bewege ich mit diesem Eintrag ein paar Leser zur einer kleinen Spende.

Pressemitteilung Solidaritätsdienst International e.V.
SODI baut 600 Trockentoiletten in Namibia

Zum Welttag der Toilette am 19. November 2007 informiert der Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI) über sein neues Projekt in Namibia, in dem 600 Trockentoiletten gebaut werden. Damit sollen Durchfallerkrankungen, an denen weltweit jeden Tag 6000 Kinder sterben, eingedämmt werden. Zudem werden durch eine Trockentoilette jährlich 4000 Liter der knappen und teuren Ressource Wasser gespart.

An vermeidbaren Durchfallerkrankungen sterben weltweit jeden Tag 6000 Kinder. Sie werden vor allem durch mangelnden Zugang zu sauberem Wasser und zu Sanitärsystemen verursacht. Im Norden Namibias kam es kürzlich zu einem Ausbruch von Cholera. Ein Grund dafür: Nur ein Drittel der namibischen Bevölkerung hat Zugang zu Toiletten. Der Großteil der Menschen ist dagegen gezwungen, für ihr „Geschäft“ in den Busch zu gehen. Darüber hinaus ist Wasser eine knappe und teure Ressource im trockensten Land in Sub-Sahara Afrika. Der fortschreitenden Klimawandel verstärkt das Problem zunehmend.

600 Trockentoiletten werden von SODI und seinem namibischen Partner, dem Clay House Project, in Otjiwarongo und ländlichen Regionen Namibias bis zum Jahr 2011 gebaut. Sie kommen damit über 4 500 Menschen zu Gute, die sich aktiv am Bau beteiligen und dabei erlernen, kleine Reparaturen selbst zu erledigen. Das Projekt wird mit knapp 400 000 Euro von der Europäischen Union gefördert, 100 000 Euro an Spenden muss SODI als Eigenanteil einwerben.

Die hygienischen Bedingungen werden sich für die Familien nachhaltig verbessern“, erklärt Susanne Laudahn, die das Projekt bei SODI koordiniert. „Trockentoiletten sind die einzige Lösung, die gleichzeitig die Umwelt schont, die Verbreitung von Krankheiten verhindert und für arme Menschen erschwinglich ist“, beschreibt die Projektmanagerin die Vorzüge der Technologie.

Die Trockentoilette funktioniert ohne Wasser. Die Sonneneinstrahlung erwärmt ein schwarzes Rohr am hinteren Teil der Toilette. Die dadurch entstandene Luftventilation, trocknet die Fäkalien und leitet Gerüche ab. Durch das Austrocknen werden Bakterien abtötet. Die Otji-Toilette bietet daher gegenüber der Wassertoilette viel weniger Möglichkeiten für die Verbreitung von Krankheiten. Zudem werden durch eine Trockentoilette jährlich 4000 Liter Wasser gespart, das die Menschen als Trinkwasser und zum täglichen Leben nutzen können.
Über 100 000 Euro an Spenden muss SODI für dieses Projekt einwerben. Der Bau einer Trockentoilette erfordert 75 Euro an Spenden.

Für das SODI-Projekt in Namibia können Spenden unter dem Kennwort „Trockentoilette“ auf das SODI-Spendenkonto 10 20 100 bei der Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00 getätigt werden.

Solidaritätsdienst International e.V. - www.sodi.de

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  1. Allerlei wissenswerter Kack » Der Kackblog kackte am 21.03.2008 um 06:19 Uhr:

    [...] 2006 lebten 2,6 Milliarden Menschen ohne Zugang zu einer sauberen Toilette. 2001 wurde die Welttoilettenorganisation gegründet, die die weltweite Verbesserung der hygienischen Verhältnisse an Toiletten zum Ziel hat. Von ihr stammt auch der Welttag der Toilette. [...]

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